Raiffeisen Börse täglich : Es wird erwartet, dass die Aktienmärkte sowohl in der Schweiz als auch an den anderen europäischen Börsen zu Beginn der Sitzung mit Aufschlägen starten.
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DER TAG | Freundliche Tendenz setzt sich fort
Die Hoffnung auf doch noch zeitnahe Leitzinssenkungen in den USA könnte heute für Impulse sorgen.
SCHWEIZ | Sandoz glichen Kursverluste wieder aus
Die Börse hat ihren Aufwärtstrend am Mittwoch den vierten Tag in Folge fortgesetzt. Hatten in den vergangenen Tagen vor allem die erneut aufkommenden Hoffnungen auf US-Zinssenkungen für Auftrieb gesorgt, so verwiesen Anleger jetzt vor allem auf Erwartungen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung. So dürfte Europa – und hier der für Exporte wichtige deutsche Markt – im ersten Quartal die Talsohle erreicht haben. Darauf deuten die etwas besser als erwarteten Zahlen zur deutschen Industrieproduktion im März sowie die verbesserte Stimmung bei den Einkaufsmanagern hin. Nach oben gezogen wurde der SMI von deutlichen Avancen des Börsen-Schwergewichts Nestlé (+2.2%). Die Aktien des Nahrungsmittelriesen gehören im bisherigen Jahresverlauf allerdings zu den schwächsten Bluechips. Deutlich im Plus schlossen auch die ebenfalls schwergewichtigen Aktien von Novartis (+0.90%), während die Genussscheine des Basler Konkurrenten Roche (+0.5%) etwas hinterherhinkten. Noch stärkere Avancen gab es für die Aktien des Generikaherstellers Sandoz (+4.2%), die damit ihre Verluste nach der Zahlenvorlage wieder wettmachten.
GLOBAL | Rekord im «Footsie» nach Zinssignalen
Die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gaben den westlichen Börsen, an denen gestern gehandelt wurde, Auftrieb. Sie legten stärker als erwartet zu, signalisierten damit eine Abschwächung des zuletzt robusten Arbeitsmarktes und nährten so die Hoffnung auf eine geldpolitische Lockerung. In London kletterte der FTSE 100 erneut in bislang nicht gekannte Höhen, nachdem die britische Notenbank Signale für eine baldige Zinssenkung gesendet hatte. Unter den Einzelwerten richteten sich die Blicke vor allem nach Madrid. Die spanische Grossbank BBVA geht nun aufs Ganze und setzt auf eine feindliche Übernahme von Banco Sabadell. Zuvor war sie mit dem Versuch abgeblitzt, das Banco-Sabadell-Management einvernehmlich mit ins Boot zu holen. An der Wall Street wurde der erfreuliche Börsentag von Verlusten im Chipsektor getrübt. Aufhänger war eine unter den Erwartungen gebliebene Umsatzprognose des Chip-Entwicklers Arm (-2.3%).
Quelle : InvestmentWorld.ch
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