Raiffeisen Börse täglich : Heute wird zur Eröffnung der Börse in der Schweiz ein kleines Plus erwartet. Im Fokus dürfte am Mittwoch die Zinspolitik mit zahlreichen Reden vom Wirtschaftsgipfel in Davos stehen.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Börsenstart im Plus erwartet
Neuseeland hat den Leitzins gerade erneut in einem großen Schritt auf 2.0% nach 1.5% angehoben. Mit Spannung blicken Marktteilnehmer daher auf das Fed-Protokoll, das am Abend vorgelegt wird. Dort werden Hinweise erwartet, wie hoch die Bereitschaft auch der US-Notenbank zu stärkeren Maßnahmen ist.
SCHWEIZ | Schwergewichte stabilisieren SMI
Halt gaben dem SMI gstern die Schwergewichte Roche (+2.1%), Swisscom (+1.6%) und Nestlé (+0.1%) und hievten den SMI ins Plus, während es Tech-Aktien nach wie vor schwer hatten. Händler warnten trotz des guten Wochenstarts davor, zu früh auf eine nachhaltige Erholung an den Börsen zu setzen. „Die Trendwende an den Aktienmärkten ist noch lange nicht geschafft“, meinte ein Börsianer dazu. Die Sorgen vor steigenden Zinsen und einer weltweiten Rezession bleiben gross. Gleichzeitig verunsichern geopolitische Spannungen wie der Ukraine-Krieg oder die Beziehungen der USA mit China die Anleger zusätzlich. Eingetrübt blieb etwa auch der Ausblick der europäischen Einkaufsmanager.
GLOBAL | Internetaktien im Sog von Snap
Nach den kräftigen Erholungsgewinnen am Montag sorgte gestern eine Gewinnwarnung von Snap an der Wall Street unter den ohnehin bereits von Stagflationsängsten gebeutelten Marktteilnehmern für Verunsicherung. Snap kann die Prognose für das laufende Quartal nicht halten, weil sich das wirtschaftliche Umfeld schneller als erwartet eingetrübt hat. Die Aktie stürzte um über 43% ab. Im Strudel wurden auch andere Aktien von Internetunternehmen mit nach unten gerissen, die stark vom Werbegeschäft abhängen: Meta Platforms (Facebook) fielen um 7.6%, Alphabet (Google) um 4.9%, Pinterest um 23.6% und Twitter um 5.5%. Einen schlechten Tag hatte auch Abercrombie & Fitch Co. Die Aktien stürzten um fast 29% ab. Trotz höherer Umsätze fuhr der Bekleidungseinzelhändler im ersten Quartal einen Verlust ein und senkte zudem die Umsatzprognose.
Quelle : AdvisorWorld.ch
Newsletter


