Raiffeisen Börse täglich : Mit einer etwas schwächeren Eröffnung rechnen Marktteilnehmer zum Auftakt in die „Black Week“. Auf die Stimmung drücken schwache Vorlagen aus Schanghai und Hongkong.
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DER TAG | Start in die Woche etwas schwächer
Das Sentiment wird dabei von weiteren Corona-Infektionen in China belastet, verbunden mit strengen Eindämmungsmassnahmen. Bei den Anlegern schürt dies die Sorgen vor einer weiteren wirtschaftlichen Abschwächung in China. Die People‘s Bank of China teilte am Morgen mit, dass sie ihren Referenzzins für Bankkredite in diesem Monat unverändert belassen wird.
SCHWEIZ | Schwergewichte stützten SMI
Vor dem Wochenende konnte der SMI etwas Boden gut machen. Der Grossteil der Gewinne des Gesamtmarktes ging auf die Konten von Novartis (3.1%), Roche (0.4%) und Nestlé (0.9%). Die Aktie von Kardex stürzte dagegen um 7.6% ab, nachdem das Unternehmen das EBIT für das Geschäftsjahr 2022 bei nur noch rund 9% erwartet. Die erheblichen Engpässe im Beschaffungsmarkt und Personalausfälle erschweren nach Angabe des Unternehmens weiterhin die Produktionseffizienz und die Lieferfähigkeit. Auf die Stimmung schlugen jedoch die zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und auch in Europa zeichnet sich eine Rezession als immer wahrscheinlicher ab. Zusammen mit Aussagen von amerikanischen Notenbankern und der EZB, die Inflation energisch bekämpfen zu wollen, sind die Aussichten auf weiter steigende Kurse derzeit getrübt.
GLOBAL | Zinsdiskussion hält weiter an
Die Woche endete für die weltweiten Aktienmärkte am Freitag fester, während die Ölpreise aufgrund der düsteren Wirtschaftsaussichten und des erneuten Ausbruchs der Covid-19-Epidemie in China fielen. Die Anleger waren hauptsächlich damit beschäftigt, die Erklärungen der Zentralbanker zu ihren bevorstehenden geldpolitischen Entscheidungen zu analysieren, wobei die Reden auf beiden Seiten des Atlantiks immer noch recht hart waren. Palo Alto Networks rückten um 7.0% vor. Der Anbieter von Netzwerksicherheitslösungen wies besser als gedacht ausgefallene Geschäftszahlen aus.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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