Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit Verlusten eröffnen. Der US-Schuldenstreit belastet weiter die Stimmung an den Börsen.
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DER TAG | Rücksetzer zum Start erwartet
„Die Fronten scheinen verhärtet“, so ein Marktteilnehmer. Damit werden die europäischen Börsen nach den schwächeren Vorlagen niedriger in den Mittwoch gehen. Laut dem republikanischen Verhandlungsführer Kevin McCarthy gibt es bisher keine Annäherung, und der Tag, an dem die USA ohne Anhebung des Schuldendeckels vermutlich in die Zahlungsunfähigkeit rutschen, naht.
SCHWEIZ | SMI fällt unter 11’500 Punkte
Nach einem über weite Strecken leicht schwächeren Verlauf hat die Schweizer Aktienbörse am Dienstag im späten Handel noch etwas mehr Terrain eingebüsst und schwächer geschlossen. Stark unter Druck standen die Aktien der Privatbank Julius Bär (-7.4%). Die Bank konnte in den ersten vier Monaten 2023 zwar wieder mehr Gelder anziehen, verfehlte damit aber trotzdem die Markterwartungen. Investoren äusserten sich enttäuscht, dass die Privatbank nicht deutlich stärker von der Krise der Credit Suisse profitieren konnte. Die Anteile der beiden Grossbanken CS (+0.6%) und UBS (+0.2%) konnten sich kursmässig dagegen verbessern. Klar nach unten ging es auch mit den beiden Uhrenherstellern Swatch (-3.9%) und Richemont (-3.5%). Händler erklärten sich das Minus mit einer Branchenstudie der Deutschen Bank. Dahinter reihten sich die Medizintechniktitel Sonova (-3.1%) und Straumann (-2.1%) ein.
GLOBAL | US-Schuldenstreit sorgt für Verkäufe
Leichter haben die Leitindizes an der Wall Street am Dienstag tendiert. Der weiter nicht beigelegte Streit um die Erhöhung der Schuldenobergrenze der Vereinigten Staaten blieb das bestimmende Thema und veranlasste die Anleger zu Verkäufen. Sollte es tatsächlich zu einem Zahlungsausfall kommen, dann könnten die USA u.a. die Zinsen auf ihre Anleihen nicht mehr zahlen, was die Marktzinsen steil in die Höhe treiben und „Schockwellen“ durch die Weltwirtschaft jagen würde, so Analysten.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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