Raiffeisen Börse täglich : Mit einem Seitwärtsmarkt in Europa rechnen viele Händler am Donnerstag. Der SMI wird am Morgen etwas leichter erwartet.
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DER TAG | Rücksetzer zum Start erwartet
Nur noch einen Tag vor dem grossen US-Arbeitsmarktbericht gebe es aber wenig Gründe für neue Positionierungen an den Aktien- und Rentenmärkten. Die asiatischen Aktienmärkte präsentieren sich im Handelsverlauf am Donnerstag in engen Grenzen uneinheitlich. Der Nikkei-Index in Tokio gewinnt 0,6%. Daneben läuft die Berichtssaison weiter.
SCHWEIZ | SMI gab wieder leicht nach
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch den dritten Handelstag in Folge tiefer geschlossen. Die Stimmung war weiterhin von den Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell belastet. Er hatte am Vortag vor einem Parlamentsausschuss bekräftigt, dass das Fed das Tempo der geldpolitischen Straffung falls nötig wieder beschleunigen werde. Der SMI schloss um 0.35% im Minus auf 11‘025.26 Punkten. Der SLI gab 0.33% nach. Von den SLI-Titeln schlossen 19 im Minus und elf im Plus. Im Fokus standen die Givaudan-Titel (-1.4%), Adecco (-2.4%) und Lonza (-1.7%).
Tiefer gingen auch die Geberit-Aktien (-0.8%) nachdem der Sanitärtechnikkonzern vorbörslich seine Jahreszahlen vorgelegt hatte. Bei den Bankenwerten schlossen Credit Suisse (-0.7%) einmal mehr im Minus. Noch deutlichere Abgaben gab es für die Aktien des Konkurrenten UBS (-1.1%). Fester schlossen die Logitech-Aktien (+2.0%).
GLOBAL | Weiterer US-Zinspfad ungewiss
Uneinheitlich hat sich die Wall Street zur Wochenmitte gezeigt. Einerseits wirkten noch die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vom Vortag nach. Der Dow-Jones-Index verlor 0.2% auf 32‘798 Punkte. Das im Verlauf des Handels veröffentlichte Beige Book, der Konjunkturbericht der US-Notenbank, betonte, dass die Wirtschaftstätigkeit insgesamt leicht zugenommen habe. Der Inflationsdruck sei zwar weit verbreitet gewesen, wobei sich aber Preisanstiege in vielen Bezirken abgeschwächt habe. Der Arbeitsmarkt präsentiere sich weiter solide. Letzteres fand auch Bestätigung im neuen ADP-Bericht.
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