Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen.
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DER TAG | Etwas tieferer Start erwartet
Für etwas Erleichterung sorgt zumindest die Aussage von US-Präsident Donald Trump nach dem Besuch bei der US-Notenbank, Fed-Chairman Jerome Powell nicht zu entlassen. Wie Analysten anmerken, ist die Unabhängigkeit der US-Notenbank eine wichtige Säule für den US-Kapitalmarkt. An Konjunkturdaten steht die Veröffentlichung des deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex im Blick.
SCHWEIZ | SMI gibt nach Berichtslawine etwas nach
Der Schweizer Leitindex SMI hat am Donnerstag nach einem intensiven Tag voller Unternehmensberichte am Schluss etwas abgegeben. Die Marke bei 12‘000 Punkten konnte jedoch gehalten werden. Kräftige Kursverluste beim Schwergewicht Nestlé (-4.6%) bremsten den Gesamtmarkt. Der Lebensmittelriese enttäuschte im ersten Halbjahr beim wichtigen Mengenwachstum. Ausserdem zeigte sich das Management zum Ausblick vorsichtig. Auch die Aktien von Kühne+Nagel (-2.0%) verloren nach Zahlen an Wert. Der Logistikkonzern hat die Erwartungen mit seinen Ergebnissen nicht ganz erfüllt. Unter anderem brach die Nachfrage von US-Kunden ein. Die Genussscheine von Roche (+1.5%) legten dagegen zu und stützten den SMI. Am Markt war von einem soliden Ergeb nis die Rede. Der „Bon” war bereits am Vortag um 2.8% gestiegen. Die Aktien von Konkurrentin Novartis gewannen mit +0.4% ebenfalls leicht hinzu. Mit Sandoz (+2.1%), Alcon (+2.0%) und Straumann (+1.6%) waren weitere Life-Sciences-Werte gefragt. An der SLI-Spitze standen derweil Swatch Group (+3.1%) – ohne augenscheinliche News. Die Uhrentitel legten nach jüngst kräftigen Gewinnen in den vergangenen Tagen damit weiter zu, hatten zuvor aber auch seit über zwei Jahren stark eingebüsst. Auch UBS (+2.0%) gehörten zu den grössten Gewinnern.
GLOBAL | Kauflaune an den US-Börsen gebremst
Die US-Börsen haben ihren Rekordlauf am Donnerstag fortgesetzt, doch lagen die neuen Hochs nur geringfügig über den am Mittwoch erreichten. Ein überraschend resilienter Arbeitsmarkt dämpfte Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank und damit auch die Kauflaune. Auf der anderen Seite sprachen Händler von einem unerschütterlichen Optimismus über das Zustandekommen eines Handelsabkommens zwischen den USA und der EU. Dabei könnten die US-Importzölle wie schon bei japanischen Exporten 15% betragen.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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