Raiffeisen Börse täglich : Während die Börse in der Schweiz heute voraussichtlich etwas leichter eröffnen wird, starten die anderen Börsen Europas wenig verändert in den Handel.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Etwas leichterer Start erwartet
Der Höhepunkt des Tages ist die geldpolitische Entscheidung der EZB am Nachmittag. Es ist davon auszugehen, dass die Europäische Zentralbank die Zinssätze vorerst auf dem Rekordhoch halten wird. Volkswirte rechnen mit einer ersten Zinssenkung um 25 Basispunkte erst im Juni. Die japanische Notenbank hat derweil mitgeteilt, dass über eine Revision der Steuerung der Zinskurve erst entschieden werde, wenn ein nachhaltiges Erreichen des Inflationsziels in Sicht sei.
SCHWEIZ | SMI hat ein Jahreshoch erreicht
Der Aktienmarkt hat gestern nach einem zunächst schwachen Start schnell angezogen und am Ende auf einem neuen Jahreshoch geschlossen. Das solide Plus ist laut Händlern vor allem als Gegenbewegung nach den letzten beiden schwächeren Tagen zu werten. Auf dem Podest standen gleich drei Aktien, die in den Vortagen zu kämpfen hatten. Mit den grössten Gewinnen gingen Logitech (+3.7%) aus dem Handel, die ihre Gewinne m Sog der positiven US-Märkte weiter verstärkten. Der Technologiekonzern hat damit allerdings nur einen Teil seiner Verluste der letzten Tage wieder wettgemacht. Im bisherigen Jahresverlauf steht noch immer ein Minus zu Buche. Ebenfalls deutlich höher gingen VAT (+3.2%) vom Parkett. Das Plus reichte nun allerdings noch nicht ganz, um den Kurseinbruch vom Dienstag zu kompensieren. Anders sah es bei Lindt & Sprüngli (PS: +2.0%) aus, die das Minus vom Vortag mehr als ausglichen. Givaudan (+1.7%) profitierte von einem überzeugenden Ausblick des deutschen Rivalen Symrise, der Umschichtungen aus anderen europäischen Chemieaktien nach sich gezogen hat.
GLOBAL | Powell-Aussagen stützen die Wall Street
Die US-Börsen haben am Mittwoch einen Teil ihrer Vortagesverluste wettgemacht. Etwas Unterstützung erhielten die Aktienkurse vom Auftritt des US-Notenbank-Chairman Jerome Powell vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses. Die hohen Beschäftigungs- und Inflationszahlen von Januar haben nach Aussage von Powell nichts an der Erwartung der Notenbank geändert, dass Zinssenkungen im Verlauf dieses Jahres angemessen sein dürften. Er betonte aber auch, dass die Fed noch mehr Anhaltspunkte dafür sehen wolle, dass die Inflation nachhaltig zurückgehe. Die Apple-Aktie verlor weitere 0.6%, erneut belastet von negativen Nachrichten des Vortags.
Quelle : InvestmentWorld.ch
Newsletter


