Raiffeisen Börse täglich : Die Börse in der Schweiz dürfte zwar verhalten, aber etwas höher in den April starten.
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DER TAG | Leichte Erholung zum Start erwartet
Die asiatischen Aktien haben sich heute im Windschatten der Wall Street bereits etwas erholt. China will enger mit Südkorea und Japan zusammenarbeiten. Das Land will seine Antwort auf die US-Zölle mit den beiden Ländern koordinieren, wie es heute in einem Social-Media-Eintrag des staatlichen Fernsehens heisst. Befeuert von Sorgen über die Folgen der aggressiven US-Zollpolitik, hat Gold seine Rekordrally im frühen Handel fortgesetzt.
SCHWEIZ | SMI mit Rezessionssorgen auf Talfahrt
Die Sorgen rund um den von den USA losgetretenen Handelskrieg und dessen ungewisse Folgen auf die Wirtschaft haben die Börsen gestern weltweit unter Druck gesetzt. Auch die Börse in der Schweiz konnte sich dem nicht entziehen. Inflationsängste und Konjunktursorgen seien deutlich gestiegen, hiess es im Handel. Die stärksten Abschläge waren bei Technologiewerten wie Logitech (-4.4%) und VAT (-3.4%) zu sehen. Sie litten besonders unter den jüngsten Rückschlägen an der US-Techbörse Nasdaq. Im breiten Schweizer Geschäft war das bei Comet (-4.2%), Inficon (-2.9%) oder AMS Osram (-3.6%) ebenfalls zu beobachten. Stark unter Druck gerieten auch UBS (-3.8%). Hier belastete neben der allgemeinen «Risk off»-Marktstimmung auch die «leidige Geschichte um die Kapitalausstattung der Bank», wie ein Händler erklärte. Partners Group (-3.5%) wurden ebenfalls stark verkauft, genauso wie Straumann (-3.0%) oder Adecco (-3.2%).
GLOBAL | Nervosität hielt in den USA an
Nach der Talfahrt zum Wochenschluss kam es an der Wall Street am Montag zu einer leichten Erholung. Bei den Anlegern herrschte aber weiter erhöhte Nervosität, denn am Mittwoch will US-Präsident Donald Trump Details zu den geplanten Strafzöllen bekannt geben. Diese könnten noch umfangreicher ausfallen als bislang angedroht, berichtete das Wall Street Journal. Trump selbst hatte am Sonntag verkündet, dass die Strafzölle alle Handelspartner der USA betreffen würden. Bislang fest steht, dass ab Mittwoch Strafzölle von 25% auf Autos und Autoteile erhoben werden sollen, die ausserhalb der USA hergestellt wurden. Am Markt schürten die Drohungen des Präsidenten die Befürchtungen eines weltweiten Handelskriegs, der das Wirtschaftswachstum abwürgen könnte. Anleger dürften sich daher die Konjunkturdaten der kommenden Tage sehr genau anschauen, um zu sehen, ob der Zollstreit schon Spuren hinterlassen hat.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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