Raiffeisen Börse täglich : Die europäischen Aktienmärkte werden zum Handelsstart am Mittwoch mit einem kleinen Rücksetzer erwartet.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Schweizer Börse im Plus erwartet
Mit festeren Kursen wird heute zum Start am Schweizer Aktienmarkt gerechnet. Darauf deuten die vorbörslichen Indikationen hin. Die Vorgaben aus den USA sind aber gemischt und ohne klare Sektortendenzen. Im Fokus steht Grossbritannien und das britische Pfund, nachdem nun auch die Rating-Agentur Fitch den Ausblick auf „negativ“ gesenkt hat. In Europa wird auf das Protokoll der jüngsten EZB-Sitzung und auf den Einzelhandelsumsatz geblickt.
SCHWEIZ | SMI nach Erholungsrally unter Druck
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach der kräftigen Erholungsbewegung vom Dienstag wieder Federn lassen müssen. Von schwachen Finanzwerten und Zyklikern belastet, rutschte der SMI unter die Marke von 10‘500 Punkten ab. Am Markt war von Gewinnmitnahmen und anhaltenden Unsicherheiten die Rede. Steigende Ölnotierungen und ein wieder stärkerer Dollar-Kurs begleiteten den Abschwung bei den Aktien. Die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt Händlern zufolge von Verunsicherung geprägt. Der SMI büsste zu Handelsende 1.07% auf 10‘477.69 Punkte ein. Credit Suisse büsste 4.2% auf 4.11 Franken ein. Auch Julius Bär (-2.7%), Partners Group (-2.0%) oder UBS (-1.7%) zählten zu den grössten Verlierern.
GLOBAL | Gewinnmitnahmen an der Wall Street
Gewinnmitnahmen haben zur Wochenmitte den Handel an der Wall Street geprägt. Nach dem fulminanten Start ins neue Quartal, es war der beste seit 1938, sei eine Gegenbewegung zu erwarten gewesen, hiess es aus dem Handel. Der Dow-Jones-Index stand zum Handelsende 0.1% niedriger bei 30‘274 Punkten. Grund für die Erholung an den ersten beiden Tagen der Woche waren neben Käufen zum Quartalsbeginn Spekulationen auf eine weniger harsche Geldpolitik der US-Notenbank und anderer Zentralbanken. Vor einer Woche gingen die Märkte noch davon aus, dass die US-Zinsen im April 2023 einen Höchststand von fast 4.8% erreichen würden, doch diese Zahl ist inzwischen auf 4.5% gesunken. Umso grösser ist die Neugier auf Aussagen von Notenbankern.
Quelle : AdvisorWorld.ch
Newsletter


