Raiffeisen Börse täglich : Es ist der Tag der Wahrheit für Gaslieferungen nach Europa. Die Nervosität dürfte heute daher bei der Eröffnung der Aktienmärkte hoch sein.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Die Nervosität ist heute hoch
Unsicherheit herrscht auch im Vorfeld der heutigen EZB-Entscheidungen, die mit dem Auseinanderbrechen der italienischen Regierung noch einmal an Brisanz gewonnen haben. Gespannt warten Marktteilnehmer unter anderem auf das so genannte Antifragmentierungsinstrument, mit dem die EZB ein Auseinanderdriften der Spreads und damit eine neue EuroKrise verhindern will.
SCHWEIZ | SMI nach Gewinnserie im Minus
Eine mögliche Energiekrise und der andauernde Ukraine-Krieg sorgten gestern bei den Anlegern für grosse Unsicherheiten. Es gab große Zweifel, ob Russland tatsächlich wieder Gas liefert und vor allem, in welchem Umfang. Bei Novartis machten einige Anleger nach den Vortagesaufschlägen im Gefolge guter Geschäftszahlen Kasse, der Kurs büsste damit 1.2% ein. Die Wettbewerberpapiere von Roche (-0.6%) waren ebenfalls nicht gesucht. Mit Nestle (-1.8%) schloss auch das dritte defensive SMI-Schwergewicht im Minus. Partners Group führten das Tableau mit einem Aufschlag von 2.3% an. Seit dem negativ aufgenommenen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr am vergangenen Freitag befinde sich die Ak[1]tie im Vorwärtsgang, sagte ein Händler.
GLOBAL | Netflix stützte die Nasdaq
Für gute Stimmung im Technologiesektor an der Wall Street sorgte gestern vor allem der Geschäftsausweis von Netflix (+7.4%). Der Streaming-Anbieter hatte zwar im zweiten Quartal Abonnenten verloren, aber längst nicht so viele wie befürchtet. Der Umsatz des Videostreaming-Marktführers legte im abgelaufenen Quartal im Jahresvergleich um 8.6% auf 8.0 Milliarden Dollar zu. Unterm Strich verdiente Netflix 1.44 Milliarden Dollar, vor einem Jahr waren es 1.35 Milliarden. Insgesamt verwiesen Händler der Wall Street auf das sich auf historischen Tiefständen bewegende Sentiment an den US-Börsen. Dieser Umstand eröffne aber Chancen auf einen Wendepunkt der Marktkrise, hiess es im Handel.
Quelle : AdvisorWorld.ch
Newsletter


