Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen.
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DER TAG | Börse etwas leichter erwartet
Die anderen europäischen Aktienmärkte werden zum Wochenausklang ebenfalls im Minus erwartet. Am Wochenende steht die Münchner Sicherheitskonferenz auf der Agenda. US-Vizepräsident JD Vance hat im Vorfeld Moskau mit Sanktionen und auch militärischen Maßnahmen gedroht, falls der russische Präsident Wladimir Putin einem Friedensabkommen mit der Ukraine nicht zustimmen sollte, das dem angegriffenen Land langfristig die Unabhängigkeit garantiert.
SCHWEIZ | SMI nähert sich dem Allzeithoch
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit einem deutlichen Plus abgeschlossen. Dabei sprang der Schweizer Leitindex SMI klar über die Marke von 12‘900 Punkten. Das Allzeithoch von knapp 13‘000 Punkten aus dem Januar 2022 ist damit nur noch 50 Punkte entfernt. Auch andere europäische Indizes wie der deutsche Dax oder der französische Cac 40 legten deutlich zu. Das heutige Tagesplus im SMI geht allerdings vor allem auf die deutlichen Zugewinne von Schwergewicht Nestlé nach überzeugenden Jahreszahlen zurück. Insbesondere Nestlé (+6.2%) standen im Fokus. Sie schlossen damit auf dem höchsten Stand seit Oktober 2024. Mit seinen Jahreszahlen konnte der Nahrungsmittelriese die Erwartungen der Analysten in den meisten Bereichen übertreffen. Einige Analysten sprachen daher schon von einem Wendepunkt bei den zuletzt stark gebeutelten Papieren. Händler berichteten zudem von Umschichtungen aus dem britischen Konkurrenten Unilever (-5.6%), der mit seinem Ausblick enttäuschte. Daneben stützten auch Roche (GS +2.1%) den Markt. Angetrieben wurden die Papiere vor allem durch eine Ratingerhöhung der UBS auf «Buy» von „Neutral“.
GLOBAL | Wall Street von Ukraine-Entwicklung gestützt
Die Erholung aus dem späten Vortagesgeschäft hat sich am Donnerstag an der Wall Street mit Schwung fortgesetzt. Bereits zur Wochenmitte hatten Schlagzeilen über eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine gestützt. US-Präsident Donald Trump hatte sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin darauf verständigt, über einen Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Trotz vieler Unwägbarkeiten hofften Anleger offenbar auf ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Selbst hohe Inflationswerte und neue Zollankündigungen von Trump schienen der positiven Stimmung keinen Abbruch zu tun.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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