Raiffeisen Börse täglich : Nach der geldpolitischen Entscheidung der japanischen Notenbank (BoJ) dürften die meisten Börsen Europas mit leichten Aufschlägen in den Handel am Mittwoch starten.
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DER TAG | BoJ hält an lockerer Geldpolitik fest
Die BoJ hält an ihrer ultralockeren Geldpolitik fest, insbesondere an ihrer Politik der Zinskurvenkontrolle. Diese setzt die Obergrenze für 10-jährige Staatsanleihen bei 0.5%. Im Handel hat man indes Zweifel, ob die BoJ ihren Kurs wird durchhalten können angesichts der unübersehbaren Nebeneffekte in Form einer schwachen Währung und importierter Inflation.
SCHWEIZ | SMI noch über 11’400 Punkten
Nach Tagen steigender Kurse hat der Schweizer Aktienmarkt am Dienstag schwächer geschlossen. Der SMI schloss um 0.3% niedriger mit 11‘401.99 Punkten. An der Spitze der Verlierer standen Richemont (-1.4%). Die Aktien von Swatch (+2.5%) führten dagegen die Gewinner an. AMS Osram (-1.3%), Schindler (-1.1%), Alcon (-0.9%), Lonza (-0.8%) sowie Geberit (-0.5%) – alles Aktien, die im bisherigen Jahresverlauf kräftig zugelegt haben und daher Gelegenheit für Gewinnmitnahmen geliefert hätten, hiess es am Markt. Gerade bei den Geberit-Aktien, die bis dahin fast 14% ge[1]wonnen hatten, stelle so manch ein Anleger vor den am Donnerstag anstehenden Umsatzzahlen 2022 einen Teil der Gewinne sicher. Bei den Schwergewichten lasteten vor allem Novartis (-0.7%) und Nestlé (-0.5%) auf dem SMI. Die Banken CS (+0.3%) und UBS (+0.5%) zählten zu den Gewinnern.
GLOBAL | Goldman Sachs enttäuschte
Die US-Börsen haben sich am Dienstag nach einem ver[1]späteten Start in die Woche behauptet gezeigt. Während sich der S&P-500 sowie die Nasdaq-Indizes nur wenig veränderten, kam der nur 30 Aktien umfassende DowJones-Index um 1.1% zurück auf 33‘911 Punkte. Er wurde belastet von sehr schwachen Kursen von Goldman Sachs und Travelers. Zudem hat die Bilanzberichtssaison gerade begonnen, und viele Akteure dürften erst einmal abwarten wollen, wie diese verläuft. Dazu fiel der Empire State Manufacturing Index im Januar viel schlechter als erwartet aus, was Konjunktursorgen schürte.
Quelle : AdvisorWorld.c
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