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Raiffeisen Börse täglich : SMI schliesst im Plus

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen. Nach einer bisher gut verlaufenden Börsenwoche deuten sich zum Wochenschluss Gewinnmitnahmen an.

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DER TAG | Etwas leichterer Start erwartet

Dazu kommt, dass an der Wall Street die Nasdaq-Indizes und der S&P-500 ihre längsten Gewinnserien seit genau zwei Jahren beendeten. Belastend wirkten sich in den USA die wieder deutlich gestiegenen Renditen der US-Staatsanleihen aus. Nachdem in Europa zuletzt die Berichtssaison tobte, kommen von dieser Seite zum Wochenausklang deutlich weniger Impulse.

SCHWEIZ | SMI schliesst im Plus

Die Aktienbörse hat gestern fester geschlossen. Nach einem negativen Start kämpfte sich der Leitindex SMI schon früh klar in die Gewinnzone vor. Der Handelstag war aber nur von moderaten Umsätzen geprägt. Die Marktteilnehmer trauten dem Anstieg noch nicht so recht, sagte ein Händler. „Die Anleger wollen nach dem jüngsten Kursrally nun zuerst mehr Gewissheit haben, ob die Phase der Zinserhöhungen wirklich abgeschlossen ist, bevor sie sich neu positionieren“, sagte er. VAT (+3.8%) standen im SLI bei Börsenschluss an der Spitze. Händler sprachen von Gelegenheitskäufen nach der UBS-Abstufung. ABB (+3.7%) gewannen dank einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Zu den Gewinnern zählten weitere Zykliker wie Lonza, Geberit, Schindler und Sika mit Gewinnen zwischen 1.2 und 2.1%. Nestlé (+0.9%) profitierten im Windschatten von einer Heraufstufung für die Unilever-Aktien durch Barclays, hiess es auf dem Börsenparkett. Abschläge verzeichneten hingegen Novartis (-0.7%) und Sandoz (-0.4% auf 23.99 Fr.). Der Generikaproduzent setzte den volatilen Kursverlauf seit dem Börsengang vor gut einem Monat fort.

GLOBAL | Wall Street mit Verlusten nach Powell-Rede

Die Wall Street hat am Donnerstag mit Abgaben geschlossen. Belastet wurden die Börsen von wieder ansteigenden Marktzinsen. Im Fokus standen Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell auf einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Währungsfonds. Powell sagte, dass künftige Fortschritte beim Kampf gegen die Inflation möglicherweise durch eine Begrenzung der Nachfrage erzielt werden müssten. Die US-Notenbank sei mit ihren bisherigen Erfolgen bei der Abschwächung des Preisdrucks zwar zufrieden, aber nicht sicher, ob die Zinssätze hoch genug seien, um die Inflation langfristig auf das Ziel von 2% zu senken.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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