Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute nur knapp behauptet starten. Nach dem schwächsten ersten Halbjahr seit 1970 in den Vereinigten Staaten und seit 2008 in Europa stehen die Ampeln an den europäischen Börsen am Freitag schon wieder eher auf rot.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet
Impulse könnten am Nachmittag vom ISM-Index in den Vereinigten Staaten ausgehen sowie von den US-Bauausgaben. Im Blick steht auch die Vorabschätzung der Inflationsdaten für die Eurozone im Juni.
SCHWEIZ | SMI weiter im Abwärtstrend
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Donnerstag klar im roten Bereich beendet. Nach einem lange Zeit sehr schwachen Verlauf erholten sich die Indizes gegen Handelsschluss allerdings noch deutlich, so dass der Markt klar über Tagestief schloss. Einmal mehr hätten vor allem Inflationsund Rezessionsängste die Anleger verunsichert, hiess es im Handel. Dazu seien aber auch noch die Sorgen um eine Energiekrise gekommen, welche vor allem den deutschen Markt unter Druck gesetzt hätten. Weit oben auf den Verkaufslisten bei den Blue Chips waren erneut die Aktien der CS (-3.2%) zu finden. Die Aktien der anderen Grossbank UBS (-1.8%) und von Julius Bär (-1.5%) hielten sich ebenfalls nicht viel besser. Stärker verkauft wurden ausserdem diverse Industrietitel – allen voran Geberit (-1.9%) und Holcim (1.9%) – sowie Technologietitel wie Ams Osram (-1.8%) oder Temenos (-1.7%). Bei den SMI-Schwergewichten hielten sich Ro[1]che (-0.3%) und Novartis (-0.4%) deutlich besser als Nestlé (-0.9%).
GLOBAL | Ängste vor weiteren Zinserhöhungen
Zum Halbjahresende hat die Wall Street am Donnerstag mit einer negativen Tendenz geschlossen. Die anhaltenden Ängste vor weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank und das sich daraus ergebende Risiko einer Rezession hatten den Markt weiterhin fest im Griff. Daneben sorgten auch die veröffentlichten US-Konjunkturdaten für keine Entspannung. Zudem dürften verstärkte Umschichtungen zum Halbjahres- und Quartalsende das Sentiment belastet haben, hiess es.
Quelle : AdvisorWorld.ch
Newsletter


