Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute gut behauptet eröffnen. Nach den Abgaben zu Wochenbeginn zeichnen sich auch an den anderen Märten Europas leicht höhere Kurse zur Eröffnung des Handels ab.
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DER TAG | Erste leichte Erholungstendenz
Um mehr als eine technische Gegenbewegung dürfte sich es dabei aber nicht handeln, heisst es allgemein. Das Umfeld bleibt schwierig. Der Hochpunkt der Inflation dürfte weiterhin nicht erreicht sein, vermuten Experten. An den Börsen in Ostasien und Australien lässt sich heute Morgen keine einheitliche Tendenz ausmachen.
SCHWEIZ | SMI schliesst knapp unter 10’900
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Montag von Unsicherheiten und einer eher pessimistischen Stimmungen geprägt geblieben. Nachdem die US-Börsen am Freitag wegen der drohenden weiteren deutlichen Leitzinsschritten um mehr als 3 Prozent nachgaben, startete auch der Schweizer Leitindex SMI zunächst mit deutlichen Verlusten in die neue Woche. Im Tagesverlauf konnte er die Verluste aber eingrenzen. Der SMI pendelte schliesslich um die Marke von 10‘900 Punkten und beendete den Handel knapp unter dieser Schwelle. Die grössten Zugewinne verzeichneten Swisscom, die 1,8 Prozent zulegen konnten. Gefragt waren auch UBS (+1.3%). Swatch konnten 0.8 Prozent zulegen, dagegen tendierte Branchenbachbar Richemont (-0.3%) tiefer. Durch die negative Gesamtstimmung standen vor allem die Papiere von Zyklikern unter Druck. Am stärksten gaben die Papiere von Lonza nach (-2.4%). Gegen den Trend konnten sich nebst Swatch auch Schindler (+0.3%) und Kühne und Nagel (unv.) stemmen.
GLOBAL | Zins- und Rezessionssorgen halten an
Auch zu Wochenbeginn ging es an der Wall Street mit den anhaltenden Zins- und Rezessionssorgen nach unten – wenn auch mit reduzierter Dynamik. US-Notenbankpräsident Jerome Powell hatte die Anleger am Freitag mit seinen Aussagen verunsichert, die Fed werde die Inflation bekämpfen, auch wenn dies für die Wirtschaft schmerzhaft sein sollte. Damit beendete er Hoffnungen auf eine bevorstehende Wende hin zu weniger aggressiven Zinserhöhungen
Quelle : AdvisorWorld.ch
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