Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute noch mit kleinen Gewinnen eröffnen.
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DER TAG | Start noch leicht im Plus erwartet
Nach dem völlig überraschenden Angriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am Wochenende zeichnen sich Abgaben an den anderen Börsen Europas zur Eröffnung am Montag ab. Hamas hatte nicht nur Tausende von Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert, sondern war zugleich mit Hunderten von Kämpfern auf israelisches Gebiet eingedrungen. Der Angriff auf Israel bestimmt zum Start in die neue Woche auch schon das Geschehen an den Finanzmärkten in Asien.
SCHWEIZ | SMI schloss mit Gewinnen
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag nach einem etwas volatilem Verlauf klar im Plus beendet. Stark gebremst wurde der hiesige Markt von der Schwäche vor allem bei Lindt & Sprüngli (PS -3.8%), Givaudan (-2.4%) oder Nestlé (-2.5%), wobei letztere phasenweise – und erstmals seit fast drei Jahren – wieder für weniger als 100 Franken zu haben waren. Auf dem Tiefststand von 98.36 Franken (-4.4%) hatte der weltgrösste Nahrungsmittel-Hersteller über 10 Milliarden Franken an Börsenkapitalisierung eingebüsst und den SMI um rund 100 Punkte gedrückt. Gegen Schluss erholten sich die Titel aber wieder deutlich und verhalfen dem SMI wieder ins Plus. Die Branchenschwäche wurde am Vortag an der Wallstreet losgetreten, wo Konsumgüterwerte wie Coca-Cola, Pepsico oder Mondelez massiv unter Druck geraten waren. Hintergrund waren belastende Aussagen von Walmart zu den Konsumgewohnheiten. Demnach würden Menschen, die appetitzügelnde Medikamente oder Abnehmmittel einnehmen, weniger Nahrungsmittel kaufen. Ausserdem gehörten Lonza (+2.2%) wieder einmal zu den besten Bluechips.
GLOBAL | Wall Street ging fester aus dem Handel
Deutlich im Plus haben die US-Börsen den Handel am Freitag beendet. Ein unerwartet starker Beschäftigungsaufbau im September hatte zunächst Zinserhöhungsängste befeuert, doch beruhigten sich die Anleger nach einem genaueren Blick auf die Arbeitsmarktdaten. Aus den sogenannten Payrolls wurde ersichtlich, dass der US-Arbeitsmarkt trotz der kräftigen Zinserhöhungen durch die US-Notenbank weiterhin robust aufgestellt ist. So wurden im September deutlich mehr Stellen als erwartet geschaffen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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