Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester eröffnen. Mit einer gut behaupteten Eröffnung auch an den anderen europäischen Aktienmärkten rechnen Marktteilnehmer zum Auftakt in die neue Woche.
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DER TAG | Etwas festerer Start erwartet
Alle Erholungsansätze bleiben nach Einschätzung der meisten Experten aber fragil, solange sich die Rezessionsszenarien nicht auflösen. Die Umsätze dürften am Montag dünn bleiben, vor allem wegen des Nationalfeiertags in den USA. Damit sind stärkere Kursausschläge in Europa aber nicht ausge[1]schlossen und Überraschungen jederzeit möglich.
SCHWEIZ | SMI schloss mit leichten Gewinnen
Der Schweizer Aktienmarkt kann die nach wie vor schlechte Stimmung am Freitag zwar nicht ganz abschütteln. Dennoch startet der Leitindex SMI mit leichten Gewinnen ins zweite Halbjahr. Dabei ist es dem SMI gelungen, anfängliche Ver[1]luste mehr als wettzumachen. Über die weitere Entwicklung äusserten sich die Marktteilnehmer zurückhaltend. Die Probleme, die den Märkten bisher zusetzten, seien ja nicht aus[1]geräumt. Sie wirkten vielmehr negativ nach. Einmal mehr büssten die technologienahen Titel VAT (-4.1%) und AMS Osram (-2.9%) stark an Wert ein. Beide Titel haben sich seit Jahresbeginn halbiert. Auslöser für den aktuellen Kursrückgang dürfte der negative Quartalsausblick des US-Branchennachbarn Micron gewesen sein. Dahinter folgte mit Richemont (-1.4%), Julius Bär (-0.9%), ABB (-0.9%) und UBS (-0.7%) eine Mischung aus verschiedenen Sektoren. Julius Bär hat einen über zehn Jahre alten Rechtsstreit mit dem Li[1]quidator einer litauischen Gesellschaft beendet und bezahlt 105 Millionen Euro.
GLOBAL | Nachlassenden Zinssorgen stützten
Nach den Vortagesverlusten und dem düstersten Aktienhalb[1]jahr seit 1970 haben Anleger an der Wall Street am Freitag wieder etwas Mut gefasst. Vor dem verlängerten Wochenende interpretierten Anleger eher mässige Daten positiv für den Aktienmarkt. Denn diese könnten die US-Notenbank im Kampf gegen die viel zu hohe Inflation von einer allzu for[1]schen Gangart bei der geldpolitischen Straffung abbringen, so die gängige Spekulation im Handel.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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