Raiffeisen Börse täglich : Die Berichtssaison liefert bisher nicht den Impuls, die europäischen Aktienmärkte nachhaltig auf neue Hochs zu führen.
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DER TAG | SMI: gut behauptet erwartet
Aus dem Stoxx-600-Universum legen diese Woche rund ein Fünftel der Unternehmen ihre Ergebnisse vor. Auf Grund der jüngsten Konjunkturdaten ist nicht ausgeschlossen, dass auch Deutschland in eine Rezession schlittern könnte.
SCHWEIZ | SMI wegen Nestlé wenig bewegt
Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Montag kaum von der Stelle bewegt. Dass die Stimmung nicht positiver war, lag vor allem am Schwergewicht Nestlé, das am morgigen Dienstag seine Zahlen für das erste Quartal präsentiert. Händler zeigten sich insgesamt erstaunt über die gute Verfassung des Marktes. Der herrschende Optimismus wurde denn auch vor allem der besser als erwartet laufenden Bilanzsaison zugeschrieben. Der SMI schloss 0.06% höher auf 11‘467.20 Punkten. Der SLI stieg um 0.25% und der brei[1]te SPI gar um 0.55%. Im SLI gab es bei Handelsschluss 21 Gewinner und acht Verlierer, während ein Titel (VAT) unverändert aus dem Handel ging. Im Fokus standen die Grossbanken, nachdem die CS (+0.6%) am Morgen ihre wohl letzten Quartalszahlen als eigenständiges Unternehmen vorgelegt hatte. UBS (+0.8%), Partners Group (+0.8%) und Julius Bär (+0.6%) legten auch zu.
GLOBAL | Zurückhaltung vor Quartalszahlenflut
Die Wall Street hat wenig verändert geschlossen. Beo[1]bachter erklärten die Zurückhaltung mit der Bilanzsaison. Vor den zahlreichen in den kommenden Tagen anstehenden Zahlenausweisen zögen sich einige Anleger vorsichtshalber zurück, hiess es. So stehen am Dienstag u.a. die Quartalszahlen der Technologie-Schwergewichte Alphabet, Microsoft und Texas Instruments an. Der Dow-JonesIndex schloss 0.2% höher bei 33‘876 Punkte. Aus dem S&P-500 sollen in dieser Woche 178 Unternehmen bzw 35% der Indexmitglieder Geschäftszahlen vorlegen. Die zentrale Frage dabei ist, inwieweit die Zinserhöhungen der US-Notenbank zur Inflationsbekämpfung die Ertragslage der Unternehmen beeinträchtigt haben.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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