Raiffeisen Börse täglich : Der Handel an den Börsen wird voraussichtlich eher ruhig starten.
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DER TAG | Anleger halten sich bedeckt
Bewegung wird erst mit dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag erwartet. Von dem monatlichen Jobbericht hängt viel ab, ist der Arbeitsmarkt doch ein wichtiger Bestimmungsfaktor für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve.
SCHWEIZ | SMI zum achten Mal in Folge fester
Wie auch an den Vortagen erwiesen sich gestern die Schwergewichte UBS (+2.9% auf 30.37 Franken) und Roche GS (+1.8%) als tragende Säulen des Aufschwungs. Roche profitierten davon, dass die US-Gesundheitsbehörde den Objektträgerscanner Ventana DP 600 zugelassen hat. Sehr gefragt waren auch Partners Group (+2.4%). Der Asset-manager wird derzeit mit Kaufempfehlungen eingedeckt. Mit Sandoz (+2.4%), Givaudan (+1.5%) und Novartis (+0.8%) standen vermehrt auch defensive Werte auf den Einkaufslisten. Schwächster Wert im SMI waren Kühne + Nagel, deren Kurs im Einklang mit anderen Containerreedereien um 2.1% fiel. Unter den Nebenwerten legten die Aktien von Tecan um 4.9% zu, nachdem der Laborausrüster seine im Herbst gesenkte Umsatzprognose erfüllt hatte.
GLOBAL | Reederei-Aktien schwach
Der Handel an den europäischen Börsen verlief gestern in sehr ruhigen Bahnen, auch weil an der Wall Street wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter der Aktienhandel pausierte. Am Devisenmarkt blieb das Pfund unter Druck, weil nach dem starken Ausverkauf britischer Staatsanleihen die fiskalischen Bedenken zunehmen. Steigende Renditen und eine fallende Währung sind ein klassisches Anzeichen dafür, dass eine fiskalische Entankerung stattfindet und die Marktteilnehmer das Vertrauen in die Fähigkeit der betreffenden Regierung verlieren, die fiskalischen Rahmenbedingungen zu kontrollieren. Die Rendite 10-jähriger Gilts ist zuletzt auf das höchste Niveau seit der Finanzkrise 2008 gestiegen. Aktien von Containerreedereien standen europaweit stark unter Druck, nachdem US-Dockarbeiter und Schifffahrts-unternehmen eine vorläufige Einigung erzielt und damit einen Streik an grossen Häfen abgewendet hatten. Ein Streik hätte zu einer erhöhten Nachfrage nach Platz auf Containerschiffen geführt und in der Folge die Frachtraten erhöht. Analysten betonen, dass die Frachtraten kürzlich gestiegen seien, weil Einzelhändler ihre Lagerbestände angesichts der Unsicherheit über Zölle aufgestockt hätten. Moller-Maersk fielen um 5.9%, Hapag-Lloyd gaben um 8.6% nach.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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