Raiffeisen Börse täglich : Mit einem freundlichen Start an Europas Börsen rechnen Händler. Vor allem die starken Vorlagen aus den USA sollten auch hierzulande die Kurse mit nach oben ziehen.
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DER TAG | Starke Vorlagen aus den USA
Die US-Konjunkturdaten sprangen mit einer seit Jahren nicht mehr gesehenen Dynamik an: Der Chicago-Einkaufsmanager-Index stieg von 44 auf über 55 Punkte. Entsprechend fand die Aktienrally an der Wall Street dann auch bei den klassischen Konjunkturwerten statt. Die wegen ihrer Zinsempfindlichkeit im Rampenlicht stehenden US-Technologie-Werte glitten dagegen ins Minus, der Superstar des KI-Hypes Nvidia rutschte sogar fast 3% ab.
SCHWEIZ | SMI zum Monatsende leicht fester
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag moderat fester geschlossen. Für den gesamten Monat November resultiert damit ein klares Plus, nachdem es zuvor während dreier Monate in Folge abwärts ging. Für die insgesamt freundliche Stimmung an den Börsen sorgte am Donnerstag nicht zuletzt ein stärker als erwarteter Inflationsrückgang im Euroraum, der Spekulationen auf eine baldige Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) befeuerte. An der Schweizer Börse schloss der Leitindex SMI 0.48% im Plus auf 10´854.32 Punkten. Für den Monat November resultierte damit ein Anstieg des SMI um knapp 4.5%. Die stärksten Avancen entfielen auf die VAT-Aktien (+4.5%). Stark zeigten sich auch die UBS-Aktien (+3.1%). Die gebeutelten Julius- Bär-Aktien (+1.9%) zeigten eine Erholungsbewegung. Zu den Tagesgewinnern gehörten auch ABB (+1.8%). Novartis (+0.3%), Roche (+0.2%) und Nestlé (-0.2%) entwickelten sich verhalten.
GLOBAL | Schwergewichte bescheren deutliches Plus
Uneinheitlich haben sich die grossen US-Aktienindizes am Donnerstag gezeigt. Der 30 Aktien umfassende Dow-Jones-Index legte dank deutlicher Kursgewinne einiger weniger Schwergewichte stark zu um 1.5% auf 35´951 Punkte. Alle Indizes schlossen nah an den Tageshochs. Das mit Spannung erwartete und von der US-Notenbank favorisierte Preismass, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), war in der Kernrate im Oktober zwar im erwarteten Rahmen gesunken. Möglicherweise hatten sich einige Akteure hier aber mehr erhofft, zumal der Markt zuletzt schon stark spekulierte, dass die Zinsen schon ab März 2024 sinken könnten. Zu den steigenden Renditen trug aber auch bei, dass der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago im November viel besser als erwartet ausgefallen und deutlich in den Expansion anzeigenden Bereich gestiegen war.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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