Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : SNB an der Schwelle zu Negativzinsen

Raiffeisen Börse täglich : Am letzten Handelstag der Woche scheint sich die Stimmung etwas zu drehen. Die vorbörslichen Indikatoren deuten auf eine etwas höhere Eröffnung hin.

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DER TAG | SMI wird zum Start im Plus erwartet

…Stützend wirken Entspannungssignale im Nahost-Konflikt. Heute ist ein Treffen zwischen dem Iran und Grossbritannien, Frankreich und Deutschland in Genf geplant.

SCHWEIZ | SNB an der Schwelle zu Negativzinsen

Die erwartete Leitzinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) um 25 Basispunkte auf 0.0% schlug gestern keine grossen Wellen. Damit hat die SNB laut Analysten aber das Tor zu Negativzinsen geöffnet. Diese könnten wahrscheinlicher werden, wenn sich die globalen Handelsspannungen verschärfen und der Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken zunehme. Es gebe daher wenig Grund, sich in Risikoanlagen zu stürzen. Die Börsen in den USA blieben wegen des Feiertages Juneteenth geschlossen. Bei den Aktien von Richemont (-2.7%) und Swatch (-2.1%) verwiesen Händler auf die jüngsten Exportzahlen der Schweiz. Demnach brachen die Uhrenausfuhren im Mai um fast ein Zehntel ein. Die Aktien der UBS (-1.8%) wurden von der «Causa Eigenkapital» eingeholt. Gemäss dem Stabilitätsbericht der SNB unterstützen die Währungshüter die Massnahmen des Bundesrats zur stärkeren Unterlegung der ausländischen Beteiligungen bei
der Grossbank.

GLOBAL | Nahostkonflikt dämpfte Kauflaune

Die Unsicherheiten waren gestern nach wie vor hoch und veranlassten die Anleger in Europa zur Zurückhaltung. Am Devisenmarkt war der Dollar als «sicherer Hafen» gesucht. Das Pfund Sterling gab nur vorübergehend leicht nach, nachdem die Bank of England (BoE) wie erwartet die Zinssätze unverändert bei 4.25% belassen hatte. Im DAX ver besserten sich MTU gegen die negative Tendenz um 0.1%.
Der Triebwerkshersteller hat nach eigenen Angaben auf der Luftfahrtmesse in Paris Aufträge in Rekordhöhe erhalten. Der europäische Binnenmarkt muss aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) gestärkt werden, um den wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. «Die Vertiefung des EU-Binnenmarktes ist das wichtigste Instrument, das den politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung steht, um Investitionen, Innovation und Produktivität zu steigern», heisst es in dem jährlichen IWF-Bericht zur Eurozone.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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