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Raiffeisen Börse täglich : SNB lässt Leitzins unverändert

Raiffeisen Börse täglich : Die Aktienmärkte dürften heute weiter zurückgehen, da sie immer noch von der Angst geplagt werden, dass die US-Notenbank (Fed) die hohen Zinssätze für einen längeren Zeitraum beibehalten wird, um die Inflation einzudämmen.

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DER TAG | Es werden weitere Verluste erwartet

Unterdessen hat die Bank of Japan (BoJ) heute ihre lockere Geldpolitik trotz steigender Preisdaten und wachsender Erwartungen einer baldigen Änderung der Politik bekräftigt. Wie die Zentralbank mitteilte, bleibt die Obergrenze für zehnjährige Staatsanleihen bei 1.0%.

SCHWEIZ | SNB lässt Leitzins unverändert

Für einen Schub hatte gestern im frühen Handel zunächst die Bestätigung des Zinsniveaus durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) gesorgt. Diese hat ihren Leitzins entgegen der Erwartungen bei 1.75% bestätigt. «Die über die letzten Quartale deutlich gestraffte Geldpolitik wirkt dem immer noch vorhandenen Inflationsdruck entgegen», erklärte die SNB. «Es ist aus heutiger Sicht nicht auszuschließen, dass eine weitere Straffung der Geldpolitik nötig werden könnte, um die Preis-stabilität in der mittleren Frist zu gewährleisten.» Der Franken ging in Folge erst einmal in die Knie. Im Laufe des Tages gab der SMI die Gewinne vollständig ab. Auf den Indizes lasteten unter anderem die deutlichen Abgaben der schwergewichtigen Roche-Genussscheine (-2.0%), die nur noch knapp über ihrem Jahrestiefstwert notieren. Noch stärker abwärts ging es mit den Roche-Inhaberaktien (-3.0%).

GLOBAL | Zinsentscheidungen belasteten die Märkte

Die europäischen Aktienmärkte schlossen am Donnerstag deutlich im Minus. Die Richtung gab die US-Notenbank vor. Die Fed hat zwar wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen, ansonsten aber ein falkenhaftes Signal gesendet. Die Fed signalisierte eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr und nur noch zwei statt vier Zinssenkungen im kommenden Jahr, mithin ein Zinsniveau von rund 5% zum Jahresende 2024. Am Mittag bestätigte auch die Bank of England die Leitzinsen, was überraschte, da hier mit einer Anhebung gerechnet wurde. Allerdings bläst sie in das gleiche Horn wie die Fed und kündigte an, dass die Geldpolitik nun für eine lange Zeit ausreichend restriktiv bleibe. In einer anderen Liga spielt die türkische Zentralbank, die am Mittag die Leitzinsen wie erwartet gleich um 5 Prozentpunkte nach oben nahm, der Satz liegt nun bei 30%. Die Gesamtinflation betrug in der Türkei im August 58.9% und war somit um 9.1% höher als noch im Vormonat. Der Währung half dies nicht, die Lira regierte mit Schwäche auf die Nachricht.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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