Raiffeisen Börse täglich : Die Börsen in Europa werden heute zum Start nach der von der Wall Street ausgelösten Talfahrt im Technologiesektor und dem Rückgang der asiatischen Märkte aufgrund von Wachstumssorgen in China vermutlich nachgeben.
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DER TAG | Talfahrt an der Wall Street belastet
Damit dürften die Probleme in dieser Woche erst einmal die selben bleiben wie in den vergangenen Tagen: Auf die Stimmung drücken das Umfeld mit der hohen Inflation und der Zinsspekulation, die Rezessionsängste, der Ukraine-Krieg und die Lockdowns in China.
SCHWEIZ | Solides Plus nach volatiler Sitzung
Der April war insgesamt zwar ein schlechter Börsenmonat. Zum Ausklang zog er aber immerhin zum dritten Mal in Folge mit höheren Kursen etwas an. Die Investoren sind trotz der zuletzt etwas gestiegenen Kurse weiterhin sehr vorsichtig geblieben. Daher sind auch die Umsätze nicht überwältigend hoch gewesen. Die Unsicherheitsfaktoren sind nicht aus dem Blickfeld verschwunden. Das macht die Märkte verletzlich und letztlich auch volatil. Ausnahmsweise konnte die Credit Suisse mit guten Nachrichten punkten. Nachdem Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zumindest für 2021 entlastet wurden, stieg der Kurs um 5.6%. Ein kleiner Trost, heisst es von Expertenseite. Schliesslich habe sich die Aktie seit dem 2021er Hoch halbiert.
GLOBAL | Amazon musste kräftig Federn lassen
Zum Monatsausklang wurden an den US-Börsen in kräftigem Ausmass Gewinne mitgenommen. Hatte am Donnerstag noch der Quartalsausweis der Facebook-Mutter Meta die Anleger vor allem für den Technologiesektor optimistisch gestimmt, zeigten nun die Zahlen von Amazon (-14%), dass die Zuversicht verfrüht gewesen sein könnte. Der Online-Versandhändler hat das erste Quartal mit einem Verlust abgeschlossen. In dem negativen Ergebnis spiegeln sich allgemeine wirtschaftliche Trends: rückläufige Online-Einkäufe, die hohe Inflation und Lieferkettenprobleme. Nicht nur Grund zur Freude lieferte auch Apple (-3.7%). Der iPhone-Hersteller hat zwar im zweiten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als erwartet, warnt aber vor Umsatzeinbussen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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