Raiffeisen Börse täglich : Die Börsen in der Schweiz und in Europa dürften auch heute von der Aussicht auf weiter steigende Zinsen im Kampf gegen die Inflation und der Angst vor einer Rezession geprägt sein.
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DER TAG | Anleger agieren weiter vorsichtig
Die steigende Zahl an Gewinnwarnungen der Unternehmen ist ein Warnsignal, die Anleger dürften daher weiter vorsichtig agieren. Die anstehenden Wahlen in Italien am Sonntag stellen derweil für die Kapitalmärkte ein überschaubares Risiko dar.
SCHWEIZ | Spexis war gegen den Trend gefragt
Das Handelsgeschehen stand gestern klar unter dem Einfluss der Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Beide Zentralbanken hoben den Leitzins um 0.75 Prozentpunkte an und stellten zugleich weitere Zinsschritte in Aussicht. Damit erfüllten sie zwar die Erwartungen der Analysten, nicht aber die des Marktes. Besonders hart traf es Partners Group mit massiven Verlusten von 7.8%. Aber auch die Aktien der Technologiefirmen Temenos (-7.1%), VAT (-4.8%) und AMS-Osram (-5.2%), mussten Federn lassen. Zu den wenigen Gewinnern zählten die schwergewichtigen Papiere des Nahrungsmittelriesen Nestlé, die um 1.0% zulegten und so den Markt stützten. Gegen den Strom legte das Biotechunternehmen Spexis (+7.7%) zu, das einen Forschungserfolg vermeldete.
GLOBAL | Powell: Ohne Schmerzen geht es nicht
An den weltweiten Aktienmärkte mussten die Anleger die zahlreiche Entscheidungen der Zentralbanken verdauen: beginnend mit der der USA am Mittwoch und den gestrigen Entscheidungen der SNB, der türkischen Nationalbank sowie der Bank of England (BoE). Von Japan, die weiter auf eine ultralockere Geldpolitik setzen, ging kein Impuls für die globalen Märkte aus. Fed-Chef Jerome Powell wiederholte dagegen, dass es ohne Schmerzen nicht gehe. Zum Jahresende will die US-Notenbank den Leitzins bei unerwartet hohen 4.25 bis 4.5% sehen. Zu beobachten: Das amerikanische Transportunternehmen FedEx (+0.8%) kündigte an, dass es seine Preise um durchschnittlich 6.9% erhöhen und seine Kosten um mehrere Milliarden Dollar senken werde.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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