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Raiffeisen Börse täglich : Stabilisierungsversuch im SMI

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute laut den vorbörslichen Indikationen erneut mit leichten Verlusten eröffnen.

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DER TAG | Erneuter Rücksetzer zu erwarten

Die Schweizer Börse dürfte heute laut den vorbörslichen Indikationen erneut mit leichten Verlusten eröffnen. Mit einem wenig veränderten Start rechnen Marktteilnehmer an den anderen Märkten Europas. Überwiegend auf der Verkäuferseite befinden sich die Anleger am Donnerstag an den Börsen in Ostasien. Am japanischen Markt ziehen die Sorgen vor einer anhaltenden Verschärfung der Geldpolitik durch die Notenbanken vor allem Technologie- und Immobilienwerte abwärts.

SCHWEIZ | Stabilisierungsversuch im SMI

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch ganz knapp unter dem Niveau vom Vortagesschluss beendet. Allerdings bleibt die Stimmung an den Finanzmärkten angespannt, so dass der Leitindex SMI im Tagesverlauf keine klare Richtung fand und mehrmals die Vorzeichen wechselte. Die grössten Verlierer bei den Blue Chips waren einmal mehr die Aktien der Credit Suisse (-4,2%). Sie soll laut einem Medienbericht erneut Gegenstand einer Untersuchung der US-Justiz im Zusammenhang mit möglicher Beihilfe zur Steuerhinterzie[1]hung sein. Die Bank selbst bestreitet unangemessenes Verhalten. Allerdings standen nicht nur die CS-Papiere auf dem Ver[1]kaufszettel, sondern auch andere Finanztitel. So verloren UBS (-2.1%), Partners Group (-1.2%), Swiss Life (-1.0%) und Zurich (-0.8%) ebenfalls. Damit befanden sich die Schweizer Papiere in guter Gesellschaft: Auch an den europäischen Börsen ging es mit den Geldhäusern und Versicherern zumeist abwärts.

GLOBAL | Wall Street wieder im Minus

Die Wall Street hat am Mittwoch ihre Durststrecke auf sechs Sitzungen in Folge ausgeweitet. Erst unmittelbar vor Handelsschluss rutschten die Aktienkurse knapp ins Minus. Die relative Ruhe bei den Anleihen verhinderte höhere Verluste, denn die Renditen sanken leicht, was dem Aktienmarkt zu Gute kam. Dabei gab es durchaus Gründe für steigende Marktzinsen, denn die Erzeugerpreise waren höher als erwartet ausgefallen. Nur die Kernrate entsprach den Prognosen. Auch das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank liess kaum Zweifel an der Entschlossenheit der Fed zu weiteren Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation aufkommen.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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