Raiffeisen Börse täglich : Die negative Stimmung scheint ein wenig zu bröckeln. So rechnen Börsianer damit, dass die SIX zur Eröffnung weiterhin stabil ist,
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DER TAG | Start vermutlich etwas fester
da die bereits extrem schlechte Stimmung darauf schliessen lässt, dass die Anleger die konjunkturelle Abkühlung und die steigenden Zinsen bereits weitgehend in den Portfolios umgesetzt hätten. „Die grosse Frage ist nun, ob die Inflation den Höhepunkt hinter sich hat“, so ein Marktteilnehmer.
SCHWEIZ | Stabilisierungsversuch
Die Aktienbörse setzte gestern zwar zu einer positiven Gegenbewegung an. Marktbeobachter zeigten sich dennoch skeptisch, ob diese Entwicklung anhält und sprachen sogar von einem „Extremlevel an Pessimismus“. Viele Marktteil[1]nehmer seien derzeit wie immun gegenüber positiven Nachrichten, warnte gestern ein Händler denn auch vor zu hohen Erwartungen. Gesucht waren neben Geberit (+3.3%) auch Holcim (+2.2%). Stützend wirkten Aussagen von JSW-Chairman Sajjan Jindal gegenüber der Financial Times. Dort hatte er ein Gebot für das Indien-Geschäft von Holcimfür 7 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Laut Reuters soll auch Adani Group Interesse haben. Der Wert des Deals könnte damit noch höher ausfallen und das doppelte Volumen erreichen, hiess es mit Verweis auf einen Insider.
GLOBAL | Milliardendeal von Pfizer
Die Stimmung an der Wall Street ist nach wie vor trüb. Händler wollten keine Entwarnung geben. Der „Giftcocktail“ bestehend aus geopolitischen Risiken ausgehend vom UkraineKrieg, konjunkturellem Gegenwind und steigenden Zinsen stellt nach Aussagen aus dem Handel die grösste Bedrohung für das globale Wachstum seit Jahren dar und belastet die Aktienmärkte. Einziger Hoffnungsschimmer sind die US[1]Inflationsdaten, die heute bekannt gegeben werden. Sinkt sie, könnte dies den Abschwung am Markt möglicherweise bremsen. Unter den Einzelaktien standen Pfizer (+1.7%) mit einem Milliarden-Deal im Blick. Der US-Pharmakonzern kauft die Biohaven Pharmaceutical Holding Company Ltd für 11.6 Milliarden US-Dollar und reinvestiert damit einen Teil seiner Rekordeinnahmen aus dem Covid-Geschäft.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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