Raiffeisen Börse täglich : Die Woche wird in der Schweiz voraussichtlich genauso starten, wie die vergangene Woche endete. Auch die anderen europäischen Märkte werden zum Wochenbeginn im Minus erwartet.
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DER TAG | Märkten steht holprige Woche bevor
In Asien überwiegen heute Verluste, während der Dollar, die Renditen der Staatsanleihen und die Ölpreise steigen. Nach wie vor belasten auch die Probleme in den Lieferketten die Unternehmen. Es wird befürchtet, dass Verzögerungen im Hafen von Schanghai aufgrund von Covid-19-Sperrungen die Containerfrachtpreise bis weit in das Jahr 2023 hinein weit über dem historischen Niveau halten werden.
SCHWEIZ | Stimmung ist am Boden
Die Finanzmärkte bewegten sich am Freitag weiterhin in einem sehr schwierigen Umfeld aus Ukraine-Krieg, hohen Rohstoffpreisen, Lieferengpässen, immer weiter steigender Inflation, Zinsängsten, Rezessionsgefahr und nicht zuletzt den wieder sehr restriktiven Covid-Massnahmen in China. Das sei eine explosiver Mix, der auch für die nächsten Wochen und Monate nicht allzu viel Gutes erwarten lasse, meinen viele Händler. Die Stimmung unter Investoren ist entsprechend am Boden und die Nervosität gross. Rund 60% der Befragen in Investoren-Umfragen haben sich zuletzt pessimistisch gezeigt hinsichtlich der weiteren Entwicklung an den Aktienmärkten.„Jedes Aufbäumen an der Börse wird derzeit für Verkäufe genutzt“, sagte ein Marktteilnehmer.
GLOBAL | Wall Street misstraut US-Notenbank
Nach dem höchsten Tagesverlust seit 2020 am Donnerstag hat die Wall Street die Talfahrt am Freitag ausgebaut. Neben den Konjunktursorgen steigt das Misstrauen der Händler, ob es der US-Notenbank gelingen werde, die extrem hohe Inflation zu bändigen, ohne das Wachstum abzuwürgen. Auf der einen Seite bestand die Hoffnung, dass die Zinserhöhungen stark genug sein würden, um die schnell steigende Inflation zu zähmen. Auf der anderen Seite stiegen aber die Sorgen, dass die geldpolitische Straffung das Wirtschaftswachstum ausbremsen könnte. Unternehmen: Der Sportbekleidungshersteller Under Armour hatte im ersten Quartal wegen höherer Frachtkosten rote Zahlen geschrieben und enttäuschte zudem mit der Jahresprognose. Der Aktienkurs brach um 23.9% ein – Nike sanken um 3.5%.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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