Raiffeisen Börse täglich : Der Handel dürfte kaum bewegt in den Tag starten.
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DER TAG | Es sieht nach einem impulsarmen Handel aus
Noch immer dämpfen Trumps Zollpläne die Stimmung und positive Impulse sind derzeit Mangelware. Auch das Fed-Protokoll wird daran wohl nichts ändern. Zwar deutet es auf eine uneinheitliche Meinung zur Geldpolitik hin. Das war aber am Markt zuletzt erwartet worden.
SCHWEIZ | Trump sorgte für Abschläge
Im Handel war gestern von einem eher ruhigen Tag mit wenig Firmennews die Rede. Entsprechend haben sich auch die Ausschläge auf Titelebene in Grenzen gehalten. Die Verluste wurden vor allem mit Donald Trump in Verbindung gebracht. Der zukünftige US-Präsident hatte verlauten lassen, dass die USA Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China erheben werden. «Die Marktteilnehmer wurden wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt», kommentierte ein Händler. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten hätten derweil die Märkte kaum bewegt, hiess es, zumal das aktuell besonders im Fokus stehende Konsumentenvertrauen für November fast wie erwartet ausgefallen sei. Zuoberst auf der Verliererliste bei den Top-Werten waren vor allem Industrietitel wie Schindler (PS -2.1%), SIG (-1.9%), Holcim (-1.5%) oder Sika (-1.1%), wobei auf eine Mischung aus Gewinnmitnahmen und allgemein schlechter Stimmung wegen der angekündigten US-Zölle verwiesen wurde. Auch UBS (-2.1%) büssten überdurchschnittlich ein. Hier wurde vor allem eine Branchen-schwäche ins Spiel gebracht wurde.
GLOBAL | Autohersteller im Rückwärtsgang
Die zum Wochenstart losgetretene Börsenrally an der Wall Street hat sich gestern fortgesetzt. Höhere Aufschläge beim Dow verhinderten lediglich die kräftigen Abgaben bei Amgen (-4.8%). Die Pharmagesellschaft hatte nur auf den ersten Blick positive Daten zu einem Abnehmmittel vorgelegt, Analysten hatten überzeugendere Studienresultate erwartet. Der Hoffnung auf steigende Unternehmensgewinne mit Amtsantritt des designierten US-Präsidenten Donald Trump konnte auch dessen Ankündigung auf US-Zölle für Importe aus China, Mexiko und Kanada nichts anhaben. Angesichts der Börsen-reaktionen in Asien und Europa zeigten sich Händler ob der Marktstärke in den USA überrascht. Die Bestätigung eines Waffenstillstands zwischen Israel und der Hisbollah stützte den Markt. Klar sei jedoch, dass der Grossteil der Autohersteller unter den Zöllen gegen Mexiko angesichts der dortigen Produktionskapazitäten leiden werde, hiess es. Ford verloren 2.6%, GM sogar 9%.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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