Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : UBS zu Geldbusse verdonnert

Raiffeisen Börse täglich : Die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump dürften heute erneut zum alles beherrschenden Thema werden.

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DER TAG | Das Zollchaos geht weiter

Der japanische Ministerpräsident Shigeru Ishiba erklärte heute, Tokio werde bald auf die neuen Autozölle der USA reagieren. Kanada kündigte Vergeltungsmassnahmen an.

SCHWEIZ | UBS zu Geldbusse verdonnert

Nach einer richtungslosen Sitzung waren es gestern vor allem die defensiven Schwergewichte, die für das Minus des Gesamtmarktes hauptverantwortlich waren. Am stärksten fielen Novartis (-0.6%) und Roche (-0.9%). Beide hatten jüngst noch Jahreshöchstkurse markiert und dürften nun unter Gewinnmitnahmen leiden. Das Plus seit Jahresbeginn bei Roche liegt indes noch immer bei 20% und bei Novartis bei rund 10%. Langsam aber sicher zeigen sich zudem die Sorgen um den Zustand der US-Konjunktur in den Stimmungsindikatoren. Zudem macht die erratische Politik der USA das Leben sowohl für die Zentralbanken als auch für Unternehmen nicht einfacher. Die am Nachmittag publizierten Daten zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA fielen zwar besser aus als erwartet, vermochten den hiesigen Aktien aber kaum Impulse zu verleihen. Ein moderates Minus wiesen UBS (-0.2%) auf. Laut Medienberichten hat die UBS angeboten, den Anteil des riskanten Investmentbankings auf rund 30% des Gesamtgeschäfts zu begrenzen. Mit diesen Zugeständnissen wolle die UBS deutlich strengere Kapitalvorgaben abwenden. Zudem hat die Europäische Kommission unter anderem die UBS im Rahmen eines Rechtsstreits um illegale Absprachen beim Handel mit Staatsanleihen zu einer Geldbusse verdonnert.

GLOBAL | Autobranche unter Druck

Am US-Aktienmarkt ist die Vorsicht zurückgekehrt. Je näher der von US-Präsident Donald Trump als «Befreiungstag» titulierte 2. April rückt, desto grösser ist die Zurückhaltung am Markt. Und am Abend steigerte das Weisse Haus die Verunsicherung weiter, denn es kündigte noch Zölle auf Autos an. Das Ausmass der Zölle war zunächst nicht bekannt. Vor diesem Hintergrund sorgten positive Konjunkturdaten nicht für Zuversicht. Denn der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter war im Februar überraschend gestiegen, obwohl Ökonomen einen Rückgang vorausgesagt hatten. Die Daten sprechen damit nicht für Zinssenkungen. Mit der Ankündigung von Autoimportzöllen verloren GM (3.1%) und Stellantis (3.6%). Tesla gaben um 5.6% nach. Ford hielten sich mit plus 0.2% besser.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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