Raiffeisen Börse täglich : Der Tag wird heute von der Politik und den zahlreichen Gipfeltreffen des Tages geprägt, was voraussichtlich für Schlagzeilen-Risiko und damit Zurückhaltung bei Anlegern sorgen wird.
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DER TAG | Auch Norwegen vor Zinserhöhung
Die wichtigsten Zahlen der Woche sind die neuen Einkaufsmanager-Indizes (PMI) rund um den Globus. Dazu tagt auch noch der EZB-Rat und veröffentlicht den Wirtschaftsbericht der Zentralbank. In Norwegen tagt die Notenbank und dürfte die Welle globaler Zinserhöhungen fortsetzen: Erwartet wird eine Erhöhung um 25 Basispunkte.
SCHWEIZ | Übernahmegerüchte von Temenos
Nach anfänglichen deutlichen Verlusten drehte der Swiss Market Index (SMI) gestern im Windschatten der Wall Street am späten Nachmittag deutlich ins Plus. Getragen wurden die Zugewinne vor allem durch defensiven Werte Nestlé (+1.8%) und Roche (+1.5%). Auch die Aussagen von US-Notenbank-Chef Jerome Powell, der eine energische Bekämpfung der Inflation in Aussicht stellt, sorgten in der Schweiz für etwas Erleichterung. Damit drehten auch zahlreiche SLIFirmen ins Plus. Die Papiere von Temenos (+3.3%) vollzogen am späten Nachmittag sogar eine regelrechte Kursrally. Befeuert wurde dies durch Übernahmegerüchte. Händlern zufolge sollen die Abu Dhabi Investment Authority und das Canadian Pension Plan Investment Board Gespräche mit In[1]vestmentfirmen über den Kauf von Temenos geführt haben.
GLOBAL | Rezessionsängste bleiben bestehen
US-Notenbankchef Jerome Powell bekräftigte gestern sein Engagement für die Eindämmung der Inflation. Die USWirtschaft sei sehr stark und könne eine straffere Geldpolitik verkraften, betonte der Präsident der Federal Reserve (Fed). Er verwies zudem darauf, dass die von den Finanzmärkten bereits eingepreisten Zinserhöhungen angemessen seien. Marktteilnehmer bezweifeln allerdings, ob es der Fed gelingen wird, die Wirtschaft angesichts der schnellen Zinswende vor einem harten Absturz zu bewahren. Fallende Ölpreise spiegeln die Rezessionsängste aktuell wider. Die am Mittwoch hohen Kursgewinne von Ölkonzernen lösten sich ge[1]stern bereits wieder auf.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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