Raiffeisen Börse täglich : Vor der mit Spannung erwarteten Leitzinsentscheidung der US-Notenbank werden sich die Anleger heute nicht aus der Deckung trauen.
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DER TAG | Wenig Bewegung erwartet
Das bekamen bereits die Aktienmärkte Asiens zu spüren, die heute nachgeben. Die Ölpreise sind dagegen nach den Vortagsverlusten heute mit einem leichten Plus in den Handelstag gestartet.
SCHWEIZ | Uhren-Werte gegen den Trend fester
Wie bereits seit Tagen stand der Markt auch gestern ganz im Zeichen der zahlreichen Zinsentscheidungen, die in dieser Woche getroffen werden. Einen Vorgeschmack auf die mögliche künftige Entwicklung bot gestern schon mal die schwedische Notenbank mit einer Erhöhung um 100 Basispunkte. Konjunktursensible Aktien gehörten daher zu den Verlierern. Geberit fielen um 2.2% und Holcim um 1.9%. Kaum besser hielten sich die defensiven Schwergewichte Nestle (-1.4%), Novartis (-1.1%) und Roche (-1.5%). Gegen den Trend ging es für die Aktien der Schweizer UhrenHersteller nach oben. Swatch stiegen um 0.3%, Richemont um 0.4%. Am Markt wurde auf die im August stark gestiegenen Exporte in die USA und China verwiesen. Die Gesamtexporte stiegen im Vergleich zum August 2021 um 15% auf 1.7 Milliarden Franken und beschleunigten damit ihr Wachstum im Vergleich zum Vormonat.
GLOBAL | Ford-Aktie unter Druck
Die Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten war gestern gedrückt. Mit dem starken Anstieg der deutschen Erzeugerpreise von 7.9% im Monats- und von 45.8% im Jahresvergleich hat die Angst vor einer starken Zinserhöhung in der Eurozone noch einmal zugenommen. Im Vorfeld der heutigen Fed-Zinsentscheidung wurden Aktien, aber auch Anleihen an der Wall Street abverkauft. Und mit den Spekulationen um ein Ausrufen des Kriegsrechts in Russland ging die Börse in Moskau in die Knie. Der RTS brach in der Spitze um über 10% ein. Zu beobachtende Werte: Die Aktie von Ford Motor (-12.3%) stand gestern deutlich unter Druck. Der Konzern warnte, dass die Ausgaben für Lieferanten im dritten Quartal um 1 Milliarde Dollar höher ausfallen würden als erwartet.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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