Raiffeisen Börse täglich : Die Hoffnung auf eine Deeskalation des Konflikts zwischen Iran und Israel stützt vorbörslich die Stimmung an den Aktienmärkten.
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DER TAG | Start in die Woche etwas fester
Die Reaktion auf den ersten direkten Angriff fällt an der Börse zunächst eher moderat aus. Die Anleger hätten sich bereits vor dem Wochenende auf einen Militärschlag eingestellt. Bereits der Handel an den Börsen im Nahen und Mittleren Osten ist ohne grössere Verluste geblieben.
SCHWEIZ | Uhrenwerte unter Druck
Der Leitindex SMI startete am Freitag zwar mit einen Erholungsversuch, konnte ihn aber nicht halten, nachdem die Wall Street schwach in den Handel startete. Der Risikoappetit der Anleger hat seit den jüngst veröffentlichten US-Inflationsdaten deutlich abgenommen. Am Freitag liess derweil das in den USA deutlich eingetrübte Konsumklima aufhorchen. Die Inflationsaussichten und die noch unbeantworteten Fragen zum Zeitpunkt möglicher Zinssenkungen in den USA und in der Eurozone bleiben das bestimmende Thema. Bei den Blue Chips verbuchten die Aktien von Zurich (-3.8%.) die deutlichsten Einbussen, da die Titel mit 26 Franken ex-Dividende gehandelt wurden. Auffällig war die Schwäche von Richemont (-3%), die Händler mit der lahmenden Konjunktur in China in Verbindung brachten. Unter den Nebenwerten gaben Swatch um 2.5% nach. Flughafen Zürich sanken um 1.1% – im Einklang mit der Schwäche europäischer Luftverkehrsaktien wegen der drohenden Eskalation in Nahost.
GLOBAL | Fluglinien von Nahost-Konflikt belastet
Die europäischen Börsen haben am Freitag mit leichten Abschlägen geschlossen. Vor allem London hielt sich besser als erwartet und stieg um 0.91%. Der FTSE 100 Index wurde insbesondere durch das Gewicht der mit Rohstoffen verbundenen Unternehmen wie Glencore (+5.10%) und BP (+3.67%) getragen, die im Zuge der Ölpreise sprunghaft anstiegen. Unter Druck standen dagegen aufgrund der Spannungen in Nahost die Luftfahrtgesellschaften: Easyjet fielen um 4.3%, IAG um 3.7%, Air France um 4.5% und Lufthansa um 1.2%. An der Wall Street haben die Anleger deutlicher auf die Bremse getreten. Enttäuschende Quartalszahlen und Ausblicke einiger Grossbanken drückten Händlern zufolge auf die Stimmung. So bescherten der US-Grossbank JPMorgan zwar geringere Rückstellungen für Kreditausfälle im ersten Quartal überraschend viel Gewinn, allerdings blieb das Nettozinsergebnis hinter der Erwartung zurück. Die Aktien sackten nach ihrem jüngsten Rekordhoch auf den tiefsten Stand seit Ende Februar ab und verloren als Schlusslicht im Dow 6.5%
Quelle : InvestmentWorld.ch
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