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Raiffeisen Börse täglich : US-Inflation schickt Börsen auf Talfahrt

Raiffeisen Börse täglich : Nach dem gestrigen Rücksetzer wird die Börse in der Schweiz heute zunächst im Plus erwartet. Viel Gegenwind für alle europäischen Börsen braut sich momentan im Nahen Osten zusammen.

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DER TAG | Freundlicher Börsenstart erwartet

Welche Auswirkungen es hat, dass die Schiffe aus Asien nicht mehr durch den Suez-Kanal fahren, sondern den langen Weg um das Kap der guten Hoffnung nehmen, dürfte der europäischen Wirtschaft schnell schmerzlich bewusst werden.

SCHWEIZ | US-Inflation schickt Börsen auf Talfahrt

Der Aktienmarkt in Zürich litt gestern wie auch die anderen Börsen in Europa unter den jüngsten US-Inflationsdaten. Auf der anderen Seite des Atlantiks hat sich die Teuerung im Dezember unerwartet deutlich beschleunigt. Nach der Bekanntgabe trennten sich viele Anleger von Aktien. Denn die Zahlen sind von Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank. Die bisherige Fantasie einer baldigen Zinssenkung ist gestern verflogen. Die kleine Gruppe der Gewinner wurde bei den Blue Chips von SGS (+2.3% auf 71.90 Fr.) angeführt. Die Papiere des Warenprüfers wurden von SocGen auf «Buy» von «Sell» mit neuem Kursziel 86 Franken hochgestuft. Der Zyklus einer sich verschlechternden Marge könnte langsam zu Ende gehen, hiess es. Höher gingen zudem verschiedene Papiere aus dem Gesundheitssektor aus dem Handel: Lonza verteuerten sich um 1.4%, Straumann um 0.5% und Sonova um 0.7%. Zudem legten Kühne+Nagel um 1.3% zu.

GLOBAL | Megafusion in der Energiebranche

Die Reaktion auf die US-Inflationsdaten war gestern an der Wall Street eher wechselhaft und insgesamt optimistischer als in Europa. Zwar lag die Teuerung absolut und auch in der Kernrate auf Jahressicht leicht oberhalb der Marktprognosen. Doch war dieses Signal nicht eindeutig genug, um Verkäufe in grösserem Umfang auszulösen. Vielmehr geht der Markt noch immer mit einer Wahrscheinlichkeit von 68% von einer Zinssenkung im März aus – trotz aller gegenteiligen Beteuerungen und Ansichten. Dass die höheren Preisdaten keine grösseren Verkäufe auslösten, könnte auch an der nun anlaufenden Berichtssaison liegen. Die Reihe der Übernahmen in der US-Energiebranche setzt sich derweil fort: Chesapeake Energy will den Konkurrenten Southwestern Energy für 7.4 Milliarden Dollar kaufen, wie beide Unternehmen mitteilten. Damit solle ein führender Konzern auf dem Gebiet der Gasversorgung entstehen. Die Fusion würde einen Konzern mit einem Börsenwert von 24 Milliarden Dollar schaffen.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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