Raiffeisen Börse täglich : Die Börse in der Schweiz dürfte kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.
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DER TAG | Börse wird kaum verändert erwartet
Der Freitag steht im Zeichen von Preisdaten. Im Grossraum Tokio sind die Verbraucherpreise im Mai stärker als erwartet gestiegen, was den Druck auf die japanische Notenbank erhöht, die Zinsen anzuheben. Am Nachmittag wird dann in den USA der von der US-Notenbank präferierte PCE-Preisindex veröffentlicht. Für Impulse können die guten Nvidia-Zahlen sorgen.
SCHWEIZ | Verkaufsdruck vor dem Feiertag
Am Mittwoch standen fast alle Branchen unter Verkaufsdruck, obwohl es keine wesentlichen Impulse von Seiten der Politik, Unternehmen oder der Konjunktur gab. Die Blue Chips führten Geberit (+0.3%) mit einem leichten Plus an. Laut Händlern stützten die verbesserten Aussichten auf die Baukonjunktur den Hersteller von Sanitäranlagen. So erwartet der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) im laufenden Jahr ein Plus bei den Umsätzen in der Branche. Den grössten Tagesverlust fuhren Adecco ein (-2.4%) ein, ohne dass es nennenswerte Neuigkeiten zum Unternehmen gab. Sie knüpften damit an den Negativtrend der letzten Handelstage an. Wieder einmal zogen auch die defensiven Index-Schwergewichte den SMI massgeblich mit nach unten. Allen voran Nestlé (-1.4%), Novartis (-1.0%) und Roche GS (-0.3%). Auch die Uhren- und Luxuswerte Swatch (-1.1%) und Richemont (-2.4%) waren einen Tag nach den Uhrenexportdaten klar im Minus.
GLOBAL | Nvidia überzeugte die Anleger
Das juristische Tauziehen um die Rechtmässigkeit der Importzölle liess die Anleger an der Wall Street gestern eher kalt. Das Bundesgericht für internationalen Handel hatte es Washington zunächst untersagt, weitreichende Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz zu verhängen. Kurz vor Handelsschluss in den USA hob das eingeschaltete Berufungsgericht die angeordnete Blockade fast aller Zölle vorerst auf. Das Gericht prüfe nun erst einmal den Fall, hiess es in einer Verfügung. Unter den Einzelwerten zog Nvidia (+3.25%) die Aufmerksamkeit auf sich. Der Chipkonzern konnte die zuletzt durchaus nervösen Anleger beruhigen. So hatten sich Sorgen breit gemacht, dass Handelsbarrieren der USA gegenüber China auch die Geschäfte von Nvidia deutlicher belasten könnten. Der Chip-Riese warnte jetzt zwar, dass US-Exporthürden für KI-Technik die weltweite Führung chinesischer Anbieter in dem Zukunftsmarkt zur Folge haben könnten, die Quartalszahlen und der Geschäftsausblick kamen aber gut an.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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