Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Verschnaufpause vor EZB-Entscheid

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse wird zum Start etwas schwächer erwartet. Im Fokus steht heute die lange erwartet EZB-Sitzung, die bereits gestern den Handel an den Börsen in Europa bestimmte.

Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter


DER TAG | Rücksetzer zum Handelsstart erwartet

Von den US-Börsen kommen derweil überwiegend gute Vorlagen, nachdem sich der Technologiesektor gestern etwas erholte. Die mit Spannung erwartete Pressekonferenz zur Wohnungspolitik in China sorgte heute für Ernüchterung an den asiatischen Börsen.

SCHWEIZ | Verschnaufpause vor EZB-Entscheid

Viele Investoren haben sich vor der heutigen EZ/B-Sitzung sowie der Bekanntgabe von Geschäftszahlen zahlreicher Unternehmen gestern zurückgehalten. Zudem sind im Hinterkopf der Investoren der Nahost-Konflikt, die Konjunkturschwäche in China und die näher rückende US-Präsidentschaftswahl weiter präsent. Entsprechend dürfte die Nervosität an den Märkten so bald nicht verschwinden. Bei den Einzelwerten standen im gestrigen Handel erneut Technologie- bzw. Vor allem Chipwerte unter Druck, nachdem eine ASML-Gewinnwarnung am Dienstag für grössere Kursverluste in diesem Sektor gesorgt hatte. Der im SLI geführte Halbleiterausrüster VAT verlor deutliche 4.3% und im breiten Markt zählten Comet oder Inficon (je -1.4%) zu den Verliereraktien. Auch die Luxusgüterwerte Swatch Group (-2.8%) und Richemont (-0.9%) verbuchten grössere Abgaben, nachdem zuvor der französische Branchenprimus LVMH enttäuschende Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt hatte. Nach wie vor bereitet die schwache Nachfrage in China den Luxuskonzernen Sorgen.

GLOBAL | Morgan Stanley auf Allzeithoch

Erholt von den deutlichen Vortagesabgaben hat die Wall Street zur Wochenmitte den Handel beendet. Neben Gewinnmitnahmen hatten mit dem gesenkten Ausblick von ASML vor allem die US-Technologiewerte unter Druck gestanden. Im Bankensektor reihte sich Morgan Stanley in den Reigen positiver Geschäftsausweise ein. Die Grossbank hat im dritten Quartal auch dank eines besseren Geschäftsumfelds mehr verdient als vom Markt erwartet. Der Kurs legte um 6.5%zu und markierte ein Allzeithoch. Im Handelskonflikt zwischen den USA und China fordert die Cyber Security Association of China eine Cyber-Sicherheitsprüfung der in China verkauften Intel-Produkte. Zur Begründung hiess es, der US-Chipher-steller stelle eine Bedrohung für die chinesische nationale Sicherheit dar. Mit dieser Begründung gehen die US-Behörden gegen chinesische Anbieter vor allem im Telekommunikationssektor vor. Der Intel-Kurs büsste 1.5% ein.

Quelle : InvestmentWorld.ch


Newsletter
Ich habe gelesen
Privacy & Cookies Policy
und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.
ETFWorld

Newsletter investmentworld.ch

Ich habe gelesen
Privacy & Cookies Policy
und ich stimme der Verarbeitung meiner persönlichen Daten für die darin genannten Zwecke zu.