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DER TAG | US-Inflationsdaten stehen im Fokus
Allerdings stehen in den USA Inflationsdaten an, die die Risikofreude begrenzen dürften. Stützend kann jedoch ein Bloomberg-Bericht sein, in dem behauptet wird, dass die angekündigten Importzölle unter der neuen US-Regierung nur schrittweise eingeführt werden sollen.
SCHWEIZ | Verunsicherung beherrschte den Handel
Der SMI grenzte gestern im Sog einer freundlichen Eröffnung an der Wall Street die Verluste zwar etwas ein. Dennoch ist die bislang gute Bilanz seit Jahresbeginn merklich zusammengeschmolzen. Als Gründe für die Schwäche nannten Händler vor allem die Verunsicherung über die Handelspolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump und gedämpfte Zinssenkungserwartungen. Die Bank of America (BofA), die bislang noch zwei Senkungsschritte um je 25 Basispunkte in diesem Jahr prognostiziert hatte, sieht nun gar das Risiko einer Zinsanhebung als nächsten Schritt. Goldman Sachs änderte die Prognose für 2025 von drei auf zwei Senkungen. Für Zinssenkungen bestehe aus konjunktureller Sicht kein Grund und zudem sei die Inflation noch nicht besiegt, hiess es im Handel. Stark unter Druck standen Aktien, die zuvor stark gestiegen waren wie Holcim (-3.8%), Lonza (-1.7%), ABB (-1.3%) oder Schindler (PS -1.4%). Auch wurden wie in den USA Technologie- und andere zinssensitive Werte stark verkauft. So büssten VAT (-2.7%), Logitech (-0.5%), Partners Group (-2.7%) oder UBS (-1.6%) an Wert ein.
GLOBAL | Moderna sind eingeknickt
Die Anleger an der Wall Street schüttelten gestern die überraschend starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag ab. Sie hatten der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank einen zusätzlichen Dämpfer verpasst und zu steigenden Renditen am Anleihemarkt geführt. Für etwas Gegenwind sorgten neue Exportbeschränkungen der US-Regierung für Chips für künstliche Intelligenz. Der Halbleiterriese Nvidia hat an den designierten US-Präsidenten appelliert, die neuen Vorschriften der Biden-Administration zur KI-Technologie abzulehnen. Die Aktie von Nvidia gab um 2.0% nach, Micron büssten 4.3% ein. Johnson & Johnson stiegen um 1.7%. Der US-Pharma- und Medizintechnikkonzern will das Biotechnologie-Unternehmens Intra-Cellular Therapies (+34.1%) für insgesamt etwa 14.6 Milliarden US-Dollar übernehmen. Moderna knickten um 16.8% ein. Der Impfstoffhersteller verschreckte mit einem äusserst schwachen Umsatzausblick 2025.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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