Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Wall Street von Zollaspekten belastet

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen.

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DER TAG | Gut behaupteter Start erwartet

Mit einem eher verhaltenen Start rechnen Händler am Dienstag an anderen Börsen in Europa. Vor allem die Aktienmärkte haben es weiter schwer, die widersprüchlichen Informationen zum Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump gegen den Rest der Welt einzupreisen. Jenseits der Zoll-Entwicklungen ist der Datenkalender relativ leer. Aus Europa kommen weiter Verbraucherpreise, so wie aus den Niederlanden. Dort stiegen die Preise im Juni um 3.1% an.

SCHWEIZ | SMI schloss etwas schwächer

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag nach einem Verlauf in engen Spannen schwächer geschlossen. Im Fokus der Anleger stand das bevorstehende Fristende im Zollstreit der USA mit zahlreichen Ländern. Gebremst wurde der Markt durch die Kursabschläge bei den defensiven Schwergewichten Nestlé, Roche (je -1.1%) und Novartis (-0.5%) sowie Lonza (-0.4%). Die Gesundheitswerte waren am Freitag nach einem Bloomberg-Bericht stark gefragt. Laut der Agentur könnten Schweizer Pharmawerte von zusätzlichen Zöllen ausgenommen werden. Galderma (+3.4%) profitierten von einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Bei den Verlierern waren auch die Aktien der Medizintechnikhersteller Sonova (-1.0%) oder Straumann (-0.9%). Die Branche stand im Fokus, nachdem China auf EU-Beschränkungen reagiert und Gegensanktionen verhängt hatte. Stärker belasteten diese Neuigkeiten aber die am breiten Markt gehandelten Tecan (-3.8%). SGS (-0.3%) konsolidierten den Kursanstieg der Vorwoche, als der Titel im Zuge einer von Analysten positiv gewürdigten Übernahme in den USA gestiegen waren. Der Warenprüfkonzern kauft das nordamerikanische Unternehmen ATS für 1.3 Milliarden US-Dollar. Weiterhin gefragt waren Holcim (+2.3%).

GLOBAL | Wall Street von Zollaspekten belastet

Die US-Börsen haben sich mit deutlichen Kursverlusten aus dem langen Feiertagswochenende am Montag zurückgemeldet. Als Belastungsfaktor nannten Händler die Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, wonach Japan und Südkorea US-Importzölle von 25% entrichten müssten. Für Malaysia und Kasachstan galt die gleiche Höhe, für Südafrika wurden 30% fällig – 40% für Laos und Myanmar. Auch weitere Staaten sollten Post mit entsprechenden Zollhöhen erhalten. Trump bezifferte die Zölle für Staaten ohne Abkommen mit den Vereinigten Staaten auf bis zu 70% ab August.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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