{"id":10235,"date":"2022-02-07T08:30:37","date_gmt":"2022-02-07T07:30:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10235"},"modified":"2022-02-07T09:21:00","modified_gmt":"2022-02-07T08:21:00","slug":"lgt-navigator-us-arbeitsmarktbericht-ebnet-weg-fuer-fed-zinserhoehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-us-arbeitsmarktbericht-ebnet-weg-fuer-fed-zinserhoehung\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: US-Arbeitsmarktbericht ebnet Weg f\u00fcr Fed-Zinserh\u00f6hung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Der amerikanische Arbeitsmarkt hat sich zum Jahresbeginn trotz der Ausbreitung des Omikron-Virus \u00fcberraschend stark entwickelt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die solide Entwicklung des Arbeitsmarkts d\u00fcrfte die US-Notenbank in ihrem Vorhaben best\u00e4rken, die Leitzinsen im M\u00e4rz erstmals seit 2018 anzuheben.<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanische Privatwirtschaft hat im Januar 467&#8217;000 neue Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Analysten hatten gem\u00e4ss Reuters lediglich mit einem Zuwachs von 150&#8217;000 gerechnet. Zudem sind im November und Dezember rund 700&#8217;000 mehr neue Jobs entstanden als bisher gesch\u00e4tzt. Die Anzahl der Arbeitspl\u00e4tze n\u00e4hert sich damit stetig dem Vorkrisenniveau. Dennoch fehlen im Vergleich zum Februar 2020 noch immer 2.9 Millionen Jobs. Die Arbeitslosenquote, die separat erhoben wird, ist dagegen unerwartet von 3.9% im Dezember auf 4% gestiegen. Die Entwicklung ist ein Indiz daf\u00fcr, dass wieder mehr Menschen an den Arbeitsmarkt zur\u00fcckkehren wollen. W\u00e4hrend der Pandemie hatten zahlreiche Amerikaner die Suche nach einem Job aufgegeben. In diesem Fall werden sie auch nicht mehr als arbeitslos erfasst. Auch die L\u00f6hne sind st\u00e4rker als erwartet gestiegen. So lag der durchschnittliche Stundenlohn +5.7% h\u00f6her als im Vorjahresmonat. Dabei handelt es sich um das st\u00e4rkste Wachstum seit Mitte 2020. Im Dezember betrug die Lohninflation +5.0%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die US-Notenbank hat bereits signalisiert, dass sie die Leitzinsen im M\u00e4rz erstmals seit 2018 anheben will, um die hohe Teuerung zu bek\u00e4mpfen. Die Tatsache, dass sich die Besch\u00e4ftigungslage trotz der weiteren Pandemiewelle gut entwickelt, d\u00fcrfte dieses Vorhaben st\u00fctzen. Die steigende Lohninflation, die das Preiswachstum zus\u00e4tzlich befeuern k\u00f6nnte, spricht ebenfalls f\u00fcr eine Straffung der Geldpolitik. Dass die Zinsen am 16. M\u00e4rz erh\u00f6ht werden, gilt an den Finanzm\u00e4rkten als sicher. Die Frage ist nun, wie hoch der Zinsschritt ausfallen wird. Die Terminb\u00f6rse CME misst einer Zinserh\u00f6hung von 25 Basispunkten eine Wahrscheinlichkeit von knapp 70% zu. Deutlich gestiegen ist die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Zinsschritt von 50 Basispunkten: Sie kletterte am Freitag nach Ver\u00f6ffentlichung des Arbeitsmarktberichts auf 30%, nachdem sie am Vortag noch bei rund 14% lag.<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Wall Street standen am letzten Freitag einmal mehr die Technologiewerte im Vordergrund. Die Tech-Indizes legten um knapp eineinhalb Prozent zu. Sie konnten damit einen Teil ihrer Vortagesverluste wieder aufholen, unterst\u00fctzt durch positiv aufgenommene Gesch\u00e4ftszahlen von Amazon. Der Dow Jones Industrial schloss hingegen fast unver\u00e4ndert zum Vortag und verbuchte auf Wochensicht einen Gewinn von einem Prozent. Der S&amp;P 500 legte am Freitag um knapp ein halbes Prozent zu. Asiens Aktienm\u00e4rkte er\u00f6ffneten die neue Woche ohne klaren Trend. Chinesische Aktien legten am Montag nach dem chinesischen Neujahrsfest teilweise kr\u00e4ftig zu.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB: Experten revidieren Inflationserwartungen nach oben<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00d6konomen haben ihre Inflationserwartungen f\u00fcr den Euroraum deutlich nach oben geschraubt. So erwarten die von der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) befragten Experten, dass die Jahresteuerung 2022 auf +3.0% steigen wird, teilte die EZB mit. Die Umfrage wurde im ersten Quartal durchgef\u00fchrt, im vierten Quartal lagen die Erwartung noch bei +1.9%. F\u00fcr 2023 prognostizieren die Volkswirte einen R\u00fcckgang der Inflation auf +1.8%. Die Wachstumserwartungen f\u00fcr die europ\u00e4ische Wirtschaft fallen dagegen leicht niedriger aus und liegen bei +4.2% f\u00fcr 2022 (bisher +4.5%). 2023 soll die Wirtschaftsleistung um +2.7% steigen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00d6lpreis setzt H\u00f6henflug fort<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Roh\u00f6lpreise haben ihren Aufw\u00e4rtstrend am Freitag fortgesetzt und verharrten auf \u00fcber USD 90 pro Fass. Die amerikanische Sorte WTI notierte am Donnerstag erstmals seit Oktober 2014 wieder \u00fcber dieser Marke. Ausl\u00f6ser f\u00fcr den j\u00fcngsten Preisauftrieb ist ein heftiger Wintersturm in den USA, der \u00fcber weite Teile des Landesinneren sowie den Nordosten der Vereinigten Staaten fegte. Extreme Schneef\u00e4lle und hohe Windgeschwindigkeiten sorgten f\u00fcr Unterbr\u00fcche in der Energieversorgung. Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sowie des knappen \u00d6langebots prognostizieren Analysten f\u00fcr das laufende Jahr Preise von teilweise \u00fcber USD 100 pro Fass.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Europ\u00e4ischer Detailhandel verdient weniger<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der europ\u00e4ische Einzelhandel hat im Dezember deutlich weniger verdient als erwartet. Der Umsatz ist gegen\u00fcber dem Vormonat um -3.0% gesunken, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Analysten hatten lediglich einen R\u00fcckgang um -0.9% prognostiziert. Im Jahresvergleich resultierte ein Umsatzplus von +2.0%, allerdings lagen die Zahlen auch hier unter den Erwartungen von +5.0%. Anders als in vorhergehenden Monaten verdienten im Dezember auch Onlineh\u00e4ndler weniger. Sie z\u00e4hlen bislang zu den Profiteuern der Pandemie.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Deutsche Industrie zieht mehr Auftr\u00e4ge an Land<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsche Industrie hat Ende 2021 von einer robusten Inlandsnachfrage profitiert. Die Bestellungen sind im Dezember gegen\u00fcber dem Vormonat um +2.8% gestiegen, teilte das deutsche Statistische Bundesamt mit. Analysten hatten mit einem geringeren Zuwachs von +0.3% gerechnet. Damit ist der Auftragseingang den zweiten Monat in Folge gestiegen. Besonders die Nachfrage aus dem Inland hat sich erfreulich entwickelt und ist um +11.7% gestiegen. Dagegen sind die Bestellungen aus dem Ausland gesunken (-3.0%).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 7. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>07:45<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Arbeitslosenquote (Januar)<\/td>\r\n<td>2.4%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Industrieproduktion (M\/M, Dezember)<\/td>\r\n<td>-0.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:30<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Sentix Konjunkturindex (Februar)<\/td>\r\n<td>14.9<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 7. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Amgen<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Der amerikanische Arbeitsmarkt hat sich zum Jahresbeginn trotz der Ausbreitung des Omikron-Virus \u00fcberraschend stark entwickelt.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-10235","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10235"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10236,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10235\/revisions\/10236"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}