{"id":10294,"date":"2022-02-14T08:30:01","date_gmt":"2022-02-14T07:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10294"},"modified":"2022-02-14T09:39:40","modified_gmt":"2022-02-14T08:39:40","slug":"lgt-navigator-zuspitzung-des-ukraine-konflikts-sorgt-fuer-nervositaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-zuspitzung-des-ukraine-konflikts-sorgt-fuer-nervositaet\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Zuspitzung des Ukraine-Konflikts sorgt f\u00fcr Nervosit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die angespannte geopolitische Lage belastet die Stimmung an den globalen Aktienm\u00e4rkten und sorgt f\u00fcr steigende \u00d6lpreise. Anleger erhoffen sich diese Woche weitere Hinweise darauf, wie die US-Notenbank die Zinswende umsetzen will. In Deutschland verharrt die Teuerung auf hohem Niveau.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanischen B\u00f6rsen beendeten den Handel am Freitag deutlich im Minus. Am sp\u00e4ten Nachmittag hatte der nationale Sicherheitsberater des Weissen Hauses erkl\u00e4rt, es gebe Anzeichen einer Eskalation an der russisch-ukrainischen Grenze und eine Invasion von Russland sei noch w\u00e4hrend der Olympischen Spiele m\u00f6glich. Investoren fl\u00fcchteten daraufhin aus riskanten Anlagen in sichere H\u00e4fen. Der S&amp;P 500 b\u00fcsste knapp -2% ein und der Dow Jones verlor -1.4%. Der Nasdaq Composite fiel -2.8%. Auch auf Wochenbasis verzeichneten alle drei Indizes einen Verlust.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die angespannte geopolitische Lage setzt auch den asiatischen B\u00f6rsen zu. Am Montag verliert der Nikkei in Tokio mehr als -2%. Der Hang Seng gibt in Hongkong rund -1.2% nach und der Shanghai Composite b\u00fcsst -0.6% ein. Der \u00d6lpreis setzt seinen H\u00f6henflug dagegen fort. Bereits am Freitag verteuerte er sich um rund +3%. Im fr\u00fchen Montagshandel kletterte der Preis f\u00fcr ein Fass der Nordseesorte Brent auf \u00fcber USD 96 und erreichte damit den h\u00f6chsten Stand seit Oktober 2014.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben dem Ukraine-Konflikt belasten auch die hohe US-Teuerung sowie die bevorstehende Zinswende die Stimmung an den Aktienm\u00e4rkten. Anleger erhoffen sich diese Woche weitere Hinweise darauf, wie der geldpolitische Kurs der US-Notenbank (Fed) aussehen k\u00f6nnte. Am Mittwoch ver\u00f6ffentlicht das Fed das Protokoll (Minutes) zur letzten Zinssitzung. Zudem werden sich weitere Mitglieder des Fed-Gremiums im Wochenverlauf zu Wort melden. James Bullard, Chef der Distriktnotenbank St. Louis, hatte vergangene Woche f\u00fcr Aufsehen gesorgt, weil er f\u00fcr eine Zinserh\u00f6hung von 1 Prozentpunkt bis Juli pl\u00e4diert hatte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Teuerung belastet US-Konsumentenvertrauen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das rasante Preiswachstum in den USA d\u00e4mpft das Konsumentenvertrauen. Die Konsumentenstimmung hat sich im Februar unerwartet stark eingetr\u00fcbt und ist gegen\u00fcber Januar um -5.5 Punkte auf 61.7 Z\u00e4hler gefallen, wie eine Umfrage der Universit\u00e4t Michigan ergab. Das ist der niedrigste Wert seit Herbst 2011. Analysten hatten lediglich einen R\u00fcckgang auf 67.0 Punkte prognostiziert. Die Befragten haben die aktuelle wirtschaftliche Lage schlechter beurteilt und sch\u00e4tzen zudem die Aussichten pessimistischer ein als im Vormonat. Die US-Inflation ist im Januar im Jahresvergleich um +7.5% gestiegen und w\u00e4chst damit so schnell wie seit vierzig Jahren nicht mehr.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation in Deutschland verharrt auf hohem Niveau<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland steigen die Preise unvermindert weiter. Die Inflation ist im Januar gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um +4.9% gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit und best\u00e4tigte eine erste Sch\u00e4tzung. Damit hat sich die Teuerung im Vergleich zum Dezember etwas verlangsamt, bleibt aber auf hohem Niveau. Ende 2021 hatte sie mit +5.3% den h\u00f6chsten Stand seit fast dreissig Jahren erreicht. Vor allem Energie hat sich zum Jahresauftakt deutlich verteuert. Heiz\u00f6l kostete \u00fcber +50% mehr als vor einem Jahr und die Erdgaspreise stiegen um mehr als +30%. Unter Ausklammerung der volatilen Energiepreise ergab sich eine Kernteuerung von +3.2%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der hohen Energiepreise hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Konjunkturprognose f\u00fcr das laufende Jahr gesenkt. Sie rechnet neu mit einem Wirtschaftswachstum von +3.0%, statt bisher +3.6%. Neben den Energiekosten d\u00e4mpfen auch die Lieferengp\u00e4sse sowie fehlende Fachkr\u00e4fte die Aussichten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Internationale Energieagentur warnt vor steigenden \u00d6lpreisen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Internationale Energieagentur (IEA) hat am Freitag vor einer weiterhin angespannten Lage an den Energiem\u00e4rkten gewarnt. Das Angebot der erd\u00f6lexportierenden Staaten und ihrer Verb\u00fcndeten (OPEC+) lag gem\u00e4ss der IEA im Januar 900&#8217;000 Fass pro Tag unter dem vereinbarten Zielwert. Tats\u00e4chlich haben mehrere Staaten der Allianz in den vergangenen Monaten immer wieder M\u00fche bekundet, ihr F\u00f6rderziel zu erreichen. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate k\u00f6nnten in dieser Situation aushelfen und mehr Roh\u00f6l pumpen, meinte die IEA. Die beiden L\u00e4nder verf\u00fcgen \u00fcber die gr\u00f6ssten freien Produktionskapazit\u00e4ten. Die hohe Nachfrage und das knappe Angebot haben die \u00d6lpreise in den vergangenen Wochen angefacht, und die Notierungen sind erstmals seit 2014 wieder auf \u00fcber USD 90 gestiegen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Britische Wirtschaft erholt sich 2021<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die britische Wirtschaft ist 2021 deutlich gewachsen. Gem\u00e4ss dem Statistikamt ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) um +7.5% gestiegen und hat damit den Wirtschaftseinbruch von 2020 teilweise aufgeholt. Nach Ausbruch der Coronakrise war das BIP um -9.4% geschrumpft. Die Wirtschaft wuchs auch im Schlussquartal 2021 und expandierte gegen\u00fcber dem dritten Quartal um +1.0%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 14. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:30<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Produzentenpreise (Januar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+5.1%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Industrieproduktion (Dezember, J\/J)<\/td>\r\n<td>-1.5%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>17:15<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>EZB Pr\u00e4sidentin Lagarde spricht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 14. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>AUS<\/td>\r\n<td>BHP<\/td>\r\n<td>Q2<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Temenos<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Michelin<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>CapGemini<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die angespannte geopolitische Lage belastet die Stimmung an den globalen Aktienm\u00e4rkten und sorgt f\u00fcr steigende \u00d6lpreise. Anleger erhoffen sich diese Woche weitere Hinweise darauf, wie die US-Notenbank die Zinswende umsetzen will. 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