{"id":10328,"date":"2022-02-16T08:30:02","date_gmt":"2022-02-16T07:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10328"},"modified":"2022-02-17T10:01:58","modified_gmt":"2022-02-17T09:01:58","slug":"lgt-navigator-lgt-navigator-macht-moskau-zwei-schritte-vor-und-einen-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-lgt-navigator-macht-moskau-zwei-schritte-vor-und-einen-zurueck\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Macht Moskau zwei Schritte vor und einen zur\u00fcck?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Meldungen \u00fcber einen R\u00fcckzug russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine sorgten am Dienstag an den Kapitalm\u00e4rkten f\u00fcr eine kurzzeitige Entspannung. Russland hatte gemeldet, dass nach Man\u00f6vern mit dem Abzug von Truppen im S\u00fcden und Westen des Landes begonnen worden sei.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem betonte Pr\u00e4sident Putin beim Treffen mit dem deutschen Kanzler Scholz in Moskau, dass Russland keinen neuen Krieg in Europa wolle. US-Pr\u00e4sident Biden sch\u00e4tzt die Gefahr einer russischen Invasion in der Ukraine weiterhin als hoch ein. An den Finanzm\u00e4rkten bleibt die Stimmung angespannt und schwankt zwischen Hoffnung auf eine Entspannung und Angst vor einer Eskalation.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dow Jones Industrial legte am Dienstag um +1.2% auf 34&#8217;988.84 Punkte zu und der marktbreite S&amp;P 500 verbuchte gar einen Tagesgewinn von knapp +1.6%. Am deutlichsten waren die Gewinne aber an der Technologieb\u00f6rse Nasdaq, wo die Indizes um rund +2.5% zulegten. Getrieben wurden die Kurse haupts\u00e4chlich von den (vagen) Entspannungssignalen im Ukraine-Konflikt. Russland wolle den Dialog mit den USA und der Nato \u00fcber die von Russland geforderten Sicherheitsgarantien fortsetzen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An Asiens B\u00f6rsen setzte sich der kurzfristig positive Trend am Mittwoch gr\u00f6sstenteils fort. Heute d\u00fcrfte nun vor allem auch das Protokoll (Minutes) des letzten Zinsentscheids des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank um 20:00 Uhr (MEZ) im Fokus stehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>NATO sieht keine verl\u00e4sslichen Anzeichen einer Deeskalation<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Einsch\u00e4tzung des Generalsekret\u00e4rs des Milit\u00e4rb\u00fcndnisses NATO, Jens Stoltenberg, seien bislang keine Anzeichen einer reduzierten russischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz im Grenzgebiet zur Ukraine zu beobachten. Die von Moskau signalisierte Bereitschaft zur Fortsetzung von diplomatischen Bem\u00fchungen werde jedoch positiv gewertet und gebe Anlass zu vorsichtigem Optimismus, so Stoltenberg. Die Verteidigungsminister der NATO-Staaten werden heute in Br\u00fcssel beraten. In Erw\u00e4gung gezogen wird die zus\u00e4tzliche Stationierung von multinationalen Kampftruppen in NATO-L\u00e4ndern wie Rum\u00e4nien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Investoren beurteilen Ausblick f\u00fcr Deutschlands Wirtschaft optimistischer<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vom Mannheimer Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) regelm\u00e4ssig befragten Finanzexperten beurteilten die Konjunkturerwartungen f\u00fcr Deutschland im Februar erneut zuversichtlicher. Der entsprechende Indikator verbesserte sich dabei um 2.6 auf 54.3 Punkte (Konsens 55.0). ZEW-Pr\u00e4sident Achim Wambach zufolge hat sich der Konjunkturausblick f\u00fcr Deutschland, trotz wachsender wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, weiter verbessert.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Moderates Wachstum der Euro-Wirtschaft im Schlussquartal 2021<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres wuchs die Wirtschaft der Eurozone um +0.3% gegen\u00fcber dem Vorquartal. Damit best\u00e4tigt sich, dass die Wirtschaftsleistung in den 19 Eurol\u00e4ndern zum Jahresende deutlich an Schwung verloren hat. Im dritten Quartal war das Euro-BIP noch deutlich st\u00e4rker um +2.3% gewachsen. Das Wachstum war auch ungleichm\u00e4ssig verteilt. So expandierte das BIP Spaniens (+2.0%), w\u00e4hrend beispielsweise Deutschlands Wirtschaft im Q4 2021 um -0.7% geschrumpft war. Im Gesamtjahr 2021 wuchs die Wirtschaft der Eurozone um +5.2%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Spaniens Inflationsrate geht zu Jahresbeginn leicht zur\u00fcck<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Spanien blieb die Teuerung im Januar auf hohem Niveau, k\u00fchlte sich aber gegen\u00fcber dem Vormonat etwas ab. Zu Jahresbeginn belief sich die Inflationsrate auf Jahressicht auf +6.2% (Konsens +6.0%) verglichen mit +6.6% im Dezember. Getrieben wurde der Anstieg der Lebenshaltungskosten auch zu Jahresbeginn vor allem durch die Elektrizit\u00e4ts- und Lebensmittelpreise.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 16. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (Januar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+5.4%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Kern-Verbraucherpreise (Januar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+4.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Produzentenpreise (Januar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+9.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Industrieproduktion (Dezember, M\/M)<\/td>\r\n<td>+2.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Einzelhandelums\u00e4tze (Januar, M\/M)<\/td>\r\n<td>-1.9%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15:15<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Industrieproduktion (Januar, M\/M)<\/td>\r\n<td>-0.1%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>NAHB Immobilienmarktindex (Februar)\u00a0<\/td>\r\n<td>83.0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>20:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>FOMC Protokoll\u00a0<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 16. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Clariant<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Schindler<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Air Liquide<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Carrefour<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NL<\/td>\r\n<td>Heineken<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NL<\/td>\r\n<td>Ahold Delhaize<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Hilton Group<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Cisco Systems<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Applied Materials<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Nvidia<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Kraft Heinz<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Meldungen \u00fcber einen R\u00fcckzug russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine sorgten am Dienstag an den Kapitalm\u00e4rkten f\u00fcr eine kurzzeitige Entspannung. 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