{"id":10334,"date":"2022-02-17T08:30:02","date_gmt":"2022-02-17T07:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10334"},"modified":"2022-02-17T09:40:07","modified_gmt":"2022-02-17T08:40:07","slug":"lgt-navigator-fed-bekraeftigt-aussicht-auf-unmittelbar-bevorstehende-zinswende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-fed-bekraeftigt-aussicht-auf-unmittelbar-bevorstehende-zinswende\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Fed bekr\u00e4ftigt Aussicht auf unmittelbar bevorstehende Zinswende"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die amerikanische Notenbank (Fed) machte in dem gestern Abend ver\u00f6ffentlichten Protokoll (FOMC Minutes) des letzten geldpolitischen Entscheids vom 26. Januar nochmals deutlich, dass mit einer Zinswende bei der n\u00e4chsten Sitzung im M\u00e4rz gerechnet werden muss.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Kapitalm\u00e4rkten wird derzeit mit bis zu sieben Zinserh\u00f6hung im Laufe dieses Jahres gerechnet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die US-Zentralbank wird an ihrer n\u00e4chsten geldpolitischen Weichenstellung am 16. M\u00e4rz den Leitzins erstmals wieder anheben und damit die Zinswende nach der Coronakrise in den USA einleiten. Das Protokoll des letzten Zinsentscheids betonte: Es sei angebracht, den an der Nulllinie liegenden Leitzins anzuheben. Das Fed verwies dabei auf die hohe Inflation sowie den robusten Arbeitsmarkt und k\u00fcnftige Inflationsrisiken. Die Unsicherheit \u00fcber die Inflationsentwicklung sei generell hoch und die Inflationsrisiken deuteten klar nach oben, bekr\u00e4ftigte die Zentralbank. Desweiteren sieht das Fed eine Reduzierung der Bilanzsumme \u2013 derzeit rund USD 9 Billionen \u2013 als gerechtfertigt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Wall Street sorgte das Notenbank-Protokoll nicht mehr f\u00fcr eine grosse \u00dcberraschung und die Aktienindizes konnten ihre anf\u00e4nglichen Verluste bis zum Schluss fast wieder wettmachen. Der Dow Jones Industrial beendete den Mittwochshandel -0.16% tiefer bei 34&#8217;934.27 Punkten und der S&amp;P 500 schloss bei 4&#8217;475.01 Z\u00e4hlern, +0.09% h\u00f6her. Auch an der Technologieb\u00f6rse Nasdaq wurden gestern keine grossen Spr\u00fcnge beobachtet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz im Bann des Ukraine-Konflikts<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Rande der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz wollen sich Aussenminister der G7-L\u00e4nder \u00fcber das Wochenende neu \u00fcber die Lage in der Ukraine und die Konfrontation mit Russland beraten. Unter der F\u00fchrung des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz wird neben US-Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen. Russland bleibt dem Treffen zur Sicherheitspolitik aber erstmals seit vielen Jahren fern.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Weisse Haus sieht unterdessen weiterhin keine Anzeichen eines R\u00fcckzugs russischer Streitkr\u00e4fte an der Grenze zur Ukraine. Dies nachdem Moskau zuvor angek\u00fcndigt hatte, nach den Man\u00f6vern seine Truppen von der ukrainischen Grenze wieder abzuziehen. \u00abWas Russland sagt, ist das eine. Was Russland tut, ist das andere\u00bb, meinte US-Aussenminister Antony Blinken. Die NATO bleibt ebenfalls skeptisch und warnte, dass Russland seinen Truppenaufmarsch im Grenzgebiet entgegen der Ank\u00fcndigung fortsetze.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>US-Retailer mit starkem Jahresbeginn<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem \u00e4usserst schwachen Vormonat haben sich die Einzelhandelsums\u00e4tze in den USA zu Jahresbeginn st\u00e4rker als erwartet erholt. Waren die Retail Sales im Dezember um revidiert -2.5% eingebrochen (erste Sch\u00e4tzung -1.9%), verbuchte die Branche m Januar ein Umsatzwachstum von +3.8%. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um +2.0% erwartet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation in Grossbritannien auf 30-Jahrehoch<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die britischen Verbraucherpreise sind im Januar um +5.5% gegen\u00fcber der Vorjahresperiode gestiegen, womit die Teuerung den h\u00f6chsten Stand seit M\u00e4rz 1992 erreichte. \u00d6konomen hatten mit einer etwas tieferen Inflationsrate von +5.4% gerechnet. Die Kernrate, also ohne die stark gestiegenen Energiepreise, belief sich auf +4.4% verglichen mit +4.2% im Dezember. Nach dem vierten Anstieg der Jahresteuerung in Folge d\u00fcrfte die Bank of England weiterhin unter Druck stehen ihre Geldpolitik weiter zu straffen, respektive die Zinsen erneut zu erh\u00f6hen. Derzeit geht die Zentralbank von einem weiteren Anstieg der Inflationsrate auf mehr als sieben Prozent aus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Industrieproduktion im Euroraum Ende 2021 st\u00e4rker als erwartet<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Industrie in der Eurozone hat im Dezember mehr produziert als prognostiziert. Im Monatsvergleich stieg der Ausstoss um +1.2%, w\u00e4hrend Analysten im Schnitt mit einem Anstieg um +0.3% gerechnet hatten. Im Gesamtjahr 2021 legte die Industrieproduktion in den Eurol\u00e4ndern um +7.8% gegen\u00fcber 2020 zu.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 17. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>EZB Monatsbericht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Baubeginne (Januar, M\/M)<\/td>\r\n<td>+1.4%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Baubewilligungen (Januar, M\/M)<\/td>\r\n<td>+9.8%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Erstantr\u00e4ge Arbeitslosenversicherung (w\u00f6chentlich)<\/td>\r\n<td>223&#8217;000<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Philly Fed Industrieindex (Februar)<\/td>\r\n<td>+28.7<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 17. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Nestl\u00e9<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Kering<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Schneider Electric<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Air France-KLM<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Lagardere<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Reckitt Benckiser<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Standard Chartered<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Repsol\u00a0<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Walmart<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die amerikanische Notenbank (Fed) machte in dem gestern Abend ver\u00f6ffentlichten Protokoll (FOMC Minutes) des letzten geldpolitischen Entscheids vom 26. 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