{"id":10374,"date":"2022-02-21T08:30:29","date_gmt":"2022-02-21T07:30:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10374"},"modified":"2022-02-21T09:11:35","modified_gmt":"2022-02-21T08:11:35","slug":"lgt-navigator-gipfeltreffen-zwischen-biden-und-putin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-gipfeltreffen-zwischen-biden-und-putin\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die Angst vor einem unmittelbar bevorstehenden Einmarsch Russlands in die Ukraine strapaziert weiterhin die Nerven an den Kapitalm\u00e4rkten. Noch ist aber die Hoffnung auf eine diplomatische L\u00f6sung nicht erloschen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Um doch noch eine friedliche L\u00f6sung zu erreichen, wollen sich nun US-Pr\u00e4sident Joe Biden und Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin treffen und direkte Gespr\u00e4che f\u00fchren. Zuvor war in der Ostukraine die Waffenruhe zigfach gebrochen worden und Russland k\u00fcndigte ein Man\u00f6ver mit Einsatz ballistischer Raketen an. Die Spannungen rund um den Ukraine-Konflikt werden die Nerven der Investoren weiterhin stark strapazieren, die Volatilit\u00e4t hoch halten und die Risikoaversion verst\u00e4rken.\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Spitzentreffen wurde von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron eingef\u00e4delt. Macron und Putin sollen zudem vereinbart haben, dass angesichts der aufgeflammten Gewalt in der Ostukraine, die Suche nach L\u00f6sungen intensiviert werden soll. Macron hatte am Sonntagabend sowohl mit Pr\u00e4sident Putin als auch mit Biden telefoniert. Als Vorbereitung des Treffens auf h\u00f6chster Ebene sollen sich zuvor die Aussenminister der USA und Russlands, Antony Blinken und Sergej Lawrow, treffen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse sorgte der hohe Grad an Unsicherheit weiterhin f\u00fcr Verluste. Der Dow Jones Industrial verlor am Freitag weitere -0.68% und schloss bei 34&#8217;079.18 Punkten. Auf Wochensicht verbuchte der Dow damit ein Minus von knapp zwei Prozent. Der S&amp;P 500 gab um -0.72% nach und beendete die letzte Woche bei 4&#8217;348.87 Z\u00e4hlern. An der Technologieb\u00f6rse Nasdaq summierten sich die Verluste auf gut ein Prozent. Auch an Asiens B\u00f6rsenpl\u00e4tzen dominieren zu Wochenbeginn die anhaltenden geopolitischen Spannungen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz im Bann des Konflikts mit Russland<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der allj\u00e4hrlichen M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz betonte US-Aussenminister Antony Blinken am Freitag erneut die hohe Gefahr einer milit\u00e4rischen Eskalation in der Ukraine-Krise. Die US-Regierung und ihre Partner seien zutiefst besorgt. Die Amerikaner und die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten betonten vor allem die Einigkeit ihrer Allianz gegen\u00fcber Russland und hoffen weiterhin auf eine diplomatische L\u00f6sung. Die gr\u00f6sste St\u00e4rke der westlichen Partner sei ihre Zusammenarbeit und Solidarit\u00e4t, so Blinken. Die NATO geht aber weiterhin von einer hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass Russland eine umfassende Attacke auf das Nachbarland Ukraine plant. NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg meinte: \u00abAlle Zeichen deuten darauf hin, dass Russland einen vollst\u00e4ndigen Angriff auf die Ukraine plant\u00bb. Moskau streitet Angriffspl\u00e4ne weiterhin kategorisch ab. Auch die US-Regierung hatte ihre Warnung vor einem Angriff Russlands bekr\u00e4ftigt. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenski hat unterdessen seine Dialogbereitschaft mit Russland betont und zugesichert, nicht auf Provokationen moskautreuer Separatisten in der Ostukraine zu reagieren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>UN-Generalsekret\u00e4r fordert Deeskalation<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres rief alle Parteien im Ukraine-Konflikt auf die Lage zu deeskalieren und in der Rhetorik extreme Vorsichtig walten zu lassen. Es gebe keine Alternative zur Diplomatie, meinte der h\u00f6chste Vertreter der Vereinten Nationen an der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB-Falken verschaffen sich immer mehr Geh\u00f6r<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir sprach sich vor dem Hintergrund der hohen Inflation im Euroraum f\u00fcr eine straffere Geldpolitik aus und forderte, die milliardenschweren Wertpapierk\u00e4ufe bald zu beenden. Ein Ende des allgemeinen Kaufprogramms APP sei im Sommer vorstellbar, meinte der slowakische Notenbankchef. Das Corona-Wertpapierkaufprogramm PEPP soll bereits im M\u00e4rz beendet werden. Zudem sprach sich der ranghohe EZB-Vertreter f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t aus, respektive in der \u00abGuidance\u00bb Wertpapierk\u00e4ufe und Zinsschritte unabh\u00e4ngig voneinander zu behandeln. \u00c4hnlich hatten sich zuvor auch schon andere EZB-Ratsmitglieder ge\u00e4ussert. EZB-Pr\u00e4sidentin Christine Lagarde hatte zuletzt eine Zinserh\u00f6hung in diesem Jahr nicht mehr ausgeschlossen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leichte Entspannung der Inflation in Frankreich<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Frankreich hat sich die Teuerungsrate der Verbraucherpreise im Januar wie von \u00d6konomen erwartet etwas abgek\u00fchlt. Die Inflationsrate fiel von +3.4% im Dezember auf +3.3% zur\u00fcck.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 21. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>07:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Feiertag (Washington Birthday)<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Erzeugerpreise (Januar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+24.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:15<\/td>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (Februar)<\/td>\r\n<td>52.7<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:30<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (Februar)<\/td>\r\n<td>53.8<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (Februar)<\/td>\r\n<td>52.3<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:30<\/td>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Privatwirtschaft (Februar)<\/td>\r\n<td>54.2<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 22. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Fresenius<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>HSBC<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NOR<\/td>\r\n<td>Norsk Hydro<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Endesa<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Home Depot<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Medtronic<\/td>\r\n<td>Q3<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Agilent Technologies<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Macy&#8217;s<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die Angst vor einem unmittelbar bevorstehenden Einmarsch Russlands in die Ukraine strapaziert weiterhin die Nerven an den Kapitalm\u00e4rkten. 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