{"id":10436,"date":"2022-02-28T08:30:41","date_gmt":"2022-02-28T07:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10436"},"modified":"2022-02-28T09:48:10","modified_gmt":"2022-02-28T08:48:10","slug":"lgt-navigator-verschaerfte-sanktionen-gegen-russland-wunderwaffe-swift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-verschaerfte-sanktionen-gegen-russland-wunderwaffe-swift\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Versch\u00e4rfte Sanktionen gegen Russland \u2013 \u00abWunderwaffe\u00bb Swift?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : An den Aktienm\u00e4rkten erholten sich die Kurse am Freitag vom vorherigen Einbruch. F\u00fcr Hoffnung sorgt, dass Moskau und die Ukraine sich f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che bereit erkl\u00e4rten.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem wurden die Sanktionen des Westens gegen Russland nochmals drastisch versch\u00e4rft. Die Ungewissheit hinsichtlich der weiteren Entwicklungen des Konflikts und der Wirkung der Sanktionen, insbesondere der Ausschluss russischer Banken aus dem Swift-System, auf die Wirtschaft werden weiterhin f\u00fcr einen hohen Grad an Unsicherheit sorgen und die Stimmung an den Kapitalm\u00e4rkten belasten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Aktienm\u00e4rkten sch\u00f6pften die Anleger am Freitag Mut und sorgten f\u00fcr eine fulminante Erholung von den Verlusten der vorangegangenen Tage. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine trieb die Indizes an der Wall Street vor dem Wochenende in die H\u00f6he. Der Dow Jones Industrial schloss +2.5% fester bei 34&#8217;058.75 Punkten und der S&amp;P 500 gewann +2.24% \u2013 Schlussstand: 4&#8217;384.65 Z\u00e4hler. An der Technologieb\u00f6rse Nasdaq stiegen die Indizes am Freitag um rund +1.5%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien er\u00f6ffneten die Aktienindizes die neue Handelswoche mit gemischten Gef\u00fchlen. In Tokio schafft der Nikkei 225-Index ein leichtes Plus von +0.2%, w\u00e4hrend in Hongkong der Hang Seng-Index um -0.8% tiefer notiert. Die Futures-M\u00e4rkte deuten mehrheitlich auf eine negative Er\u00f6ffnung an Europas B\u00f6rsen hin.\u00a0 Die Roh\u00f6l-Futures der US-Sorte West Texas Intermediate handeln in Asien rund +6% h\u00f6her bei USD 97 pro Barrel.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Russische Banken aus Swift ausgeschlossen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die G7 \u2013 derzeit unter dem Vorsitz Deutschlands \u2013 haben beschlossen, eine Anzahl russischer Banken vom Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift abzukoppeln. Der Ausschluss aus Swift gilt quasi als eine \u00abWunderwaffe\u00bb, da es praktisch zu einem totalen Stillstand der wirtschaftlichen Interaktion zwischen dem Westen und Russland f\u00fchren d\u00fcrfte. Die Europ\u00e4ische Union k\u00fcndigte ihrerseits an, den Luftraum \u00fcber den EU-Staaten f\u00fcr russische Flugzeuge vollumf\u00e4nglich zu schliessen. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen betonte, dies gelte auch f\u00fcr Privatjets von Oligarchen. Als Reaktion hat Russland ebenfalls den eigenen Luftraum f\u00fcr Flugzeuge aus einer Reihe von EU-Staaten geschlossen. Des Weiteren will die EU der Ukraine f\u00fcr EUR 500 Millionen Waffen und Ausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Putin versetzt Atomstreitkr\u00e4fte in Alarmbereitschaft<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kremlchef Wladimir Putin hat als Reaktion auf die versch\u00e4rften Sanktionen des Westens die Abschreckungswaffen Russlands, also inklusive Atomwaffen, in besondere Alarmbereitschaft versetzt. Nato-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg zeigte sich besorgt und meinte, die Androhung Putins sei unverantwortlich. Auch die Vereinten Nationen haben sich \u00e4usserst besorgt \u00fcber die Ank\u00fcndigung Moskaus ge\u00e4ussert, die Abschreckungswaffen der Atommacht in Alarmbereitschaft zu versetzen. Ein UN-Sprecher sagte: \u00abDie blosse Vorstellung eines nuklearen Konflikts ist einfach unvorstellbar\u00bb. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen wird sich heute (ab 16:00 Uhr MEZ) in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Krieg in der Ukraine besch\u00e4ftigen. Dabei soll Russlands Aggression aufs Sch\u00e4rfste verurteilt und die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t sowie die Unabh\u00e4ngigkeit und Einheit der Ukraine bekr\u00e4ftigt werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ifo-Institut sieht verst\u00e4rkten Inflationsdruck<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das M\u00fcnchener Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo geht aufgrund des Kriegs in der Ukraine von einem nochmals verst\u00e4rkten Preisauftrieb in Deutschland aus. Nach Einsch\u00e4tzung des Ifo werden h\u00f6here Gas- und \u00d6lpreise die Inflation befeuern. \u00abEine F\u00fcnf vor dem Komma der Inflationsrate im Gesamtjahr 2022 wird gerade wahrscheinlicher als eine Drei\u00bb, kommentierte Timo Wollmersh\u00e4user, der Leiter der Ifo-Konjunkturprognosen. Rund zwei Drittel der Einzelh\u00e4ndler und mehr als 85% der Lebensmittelh\u00e4ndler planten Preiserh\u00f6hungen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verbesserte Wirtschaftsstimmung im Euroraum<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die allgemeine Wirtschaftsstimmung in den Eurol\u00e4ndern hat sich im Februar unerwartet deutlich verbessert. Jedoch wurde die Umfrage noch vor dem russischen Angriff auf die Ukraine durchgef\u00fchrt. Der Economic Sentiment Indicator der EU-Kommission kletterte von 112.7 auf 114.0 Punkte (Konsens 113.1). Die optimistischere Wirtschaftsstimmung war breit abgest\u00fctzt und haupts\u00e4chlich im Dienstleistungssektor, dank der Lockerung der Pandemiemassnahmen, zu beobachten. Aufgrund der Eskalation des Konflikts zwischen Russland und dem Westen d\u00fcrfte sich diese Stimmungsaufhellung bei der n\u00e4chsten Umfrage wieder relativieren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Deutsche Wirtschaft schl\u00e4gt sich im Schlussquartal 2021 etwas besser<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im vierten Quartal wurde die deutsche Wirtschaft durch Omikron ausgebremst, jedoch nicht ganz so stark wie bef\u00fcrchtet. Hatte eine erste Sch\u00e4tzung noch einen Einbruch des Bruttoinlandprodukts im Q4 um -0.7% in Aussicht gestellt, best\u00e4tigte das Statistische Bundesamt nun einen R\u00fcckgang um \u00ablediglich\u00bb -0.3%. Belastet hatten vor allem geringere Konsumausgaben (-1.8%). F\u00fcr das Gesamtjahr 2021 wies Deutschland ein Wirtschaftswachstum von +2.9% aus, womit der Einbruch im Coronajahr 2020 von -4.6% teilweise wettgemacht werden konnte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verst\u00e4rkter Inflationsdruck in Frankreich<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In der zweitgr\u00f6ssten Volkswirtschaft der Eurozone sind die Lebenshaltungskosten im Februar nochmals deutlich st\u00e4rker gestiegen. Im Jahresvergleich wurde eine Teuerungsrate von +4.1% gemeldet, verglichen mit +3.3% zu Jahresbeginn. Der Anstieg war damit deutlich st\u00e4rker als von Analysten mit +3.7% angenommen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Konsumentenpreise um +0.8% (Konsens +0.5%). Getrieben wird die Inflation vor allem von den kr\u00e4ftig gestiegenen Energiepreisen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die franz\u00f6sische Wirtschaft setzte im vierten Quartal 2021 ihren Erholungskurs fort. Das BIP erh\u00f6hte sich im Vergleich zum Vorquartal um +0.7%, womit eine erste Sch\u00e4tzung best\u00e4tigt wurde. Im Gesamtjahr 2021 erholte sich Frankreichs Wirtschaft vom drastischen Einbruch 2020 (-8.0%) und wies eine Wachstumsrate von +7.0% aus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 28. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:30<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>KOF Fr\u00fchindikator (Februar)\u00a0<\/td>\r\n<td>107.8<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>BIP Q4 (Q\/Q, Revision)<\/td>\r\n<td>+1.7%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (Januar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+6.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15:45<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Chicago Einkaufsmanagerindex (Februar)<\/td>\r\n<td>65.2<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 28. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>GlaxoSmithKline<\/td>\r\n<td>Kapitalmarkttag<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Zoom Video Communications<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Hewlett-Packard<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : An den Aktienm\u00e4rkten erholten sich die Kurse am Freitag vom vorherigen Einbruch. 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