{"id":10438,"date":"2022-02-28T11:41:37","date_gmt":"2022-02-28T10:41:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10438"},"modified":"2022-02-28T11:42:53","modified_gmt":"2022-02-28T10:42:53","slug":"columbia-threadneedle-einmarsch-russlands-in-die-ukraine-fuehrt-zu-erhoehter-volatilitaet-fuer-anleger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/columbia-threadneedle-einmarsch-russlands-in-die-ukraine-fuehrt-zu-erhoehter-volatilitaet-fuer-anleger\/","title":{"rendered":"Columbia Threadneedle: Einmarsch Russlands in die Ukraine f\u00fchrt zu erh\u00f6hter Volatilit\u00e4t f\u00fcr Anleger"},"content":{"rendered":"\r\n<div class=\"leftside border-right selection-one\" data-page-id=\"undefined\/listView\">\r\n<div id=\"io.ox\/mail\" class=\"abs list-view-control toolbar-top-visible\" role=\"navigation\" aria-label=\"Messaggi\">\r\n<div class=\"resizebar\">\r\n<div class=\"thread-view-control abs\" tabindex=\"-1\">\r\n<div class=\"thread-view-list scrollable abs\">\r\n<div class=\"thread-view-header\" aria-label=\"Conversazione\">\r\n<p class=\"subject\" style=\"text-align: justify;\">Columbia Threadneedle: \u201eDie M\u00e4rkte reagierten vergangene Woche stark auf die Nachricht, dass Russland in die benachbarte Ukraine einmarschiert ist&#8230;<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>von William Davies, Global Chief Investment Officer bei Columbia Threadneedle Investments<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Anfang des Jahres beobachtet die Welt, wie die Spannungen in der Region zunehmend eskalieren. Russland ist gegen eine Aufnahme der Ukraine in die Nato. Dieser Schritt w\u00fcrde zu sehr in Russlands Einflussbereich eingreifen und die USA st\u00fcnde vor seiner Haust\u00fcr. Die Invasion fordert einen hohen menschlichen Tribut, und unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor der russischen Invasion konzentrierten sich die Anleger vor allem auf die hohe Inflation und den bevorstehenden Zinsanstieg. Jetzt stehen die erwarteten Auswirkungen des Angriffs auf Energie, globales Wachstum, Inflation und Massnahmen der Zentralbanken im Fokus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Energie: Klarheit \u00fcber weitere Sanktionen erforderlich<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schwelenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine treiben die \u00d6lpreise seit Jahresbeginn in die H\u00f6he. Angesichts der fragilen Dynamik von hoher Nachfrage und knappem Angebot k\u00f6nnte die Volatilit\u00e4t der Energiepreise anhalten, insbesondere wenn die Sanktionen gegen Russland versch\u00e4rft werden und eine weitere Reaktion Russlands provozieren. Sowohl die USA als auch Europa versuchen, Russland zu bestrafen \u2013 jedoch ohne die Energiem\u00e4rkte zu belasten und weiteren Inflationsdruck zu erzeugen. Russland liefert enorme Mengen an Erdgas nach Europa, die nicht so schnell ersetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auswirkungen auf Wachstum und Inflation in Europa<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflationsraten in den USA und Europa, zur\u00fcckzuf\u00fchren auf einer Kombination aus Angebotsproblemen und hoher Nachfrage, waren bereits unter Druck. Dabei sind die Inflation und das Wachstum in Europa anf\u00e4lliger f\u00fcr einen Energiepreisschock, da die europ\u00e4ischen Volkswirtschaften im Vergleich zu den USA verarbeitungs- und handelslastiger sind. In den USA ist die Wirtschaft diversifizierter und der Dienstleistungssektor ist deutlich gr\u00f6sser, sodass sie weniger empfindlich auf Energiepreisschocks reagieren; auch das Handelsvolumen gemessen am BIP liegt bei lediglich 23 % (in Deutschland beispielsweise liegt der Anteil bei 81 %)[1].<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fed wird Kurs voraussichtlich beibehalten<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Zentralbanken machen die geopolitischen Spannungen den Zeitpunkt und das Ausmass von Zinserh\u00f6hungen komplex. Die Strategie der EZB k\u00f6nnte direkter betroffen sein, wenn die Krise eskalieren sollte (wir k\u00f6nnten erleben, dass sie ihre Pl\u00e4ne zur R\u00fccknahme der expansiven Geldpolitik in diesem Jahr vorerst auf Eis legt). Die Fed hingegen wird ihren Kurs der geldpolitischen Straffung voraussichtlich beibehalten. Wir erwarten weiterhin die erste Anhebung der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte im M\u00e4rz.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fed wird auf eine Verlangsamung der Inflation und des Lohnwachstums in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2022 achten, um \u00fcber eine beschleunigte oder verlangsamte Straffung der Geldpolitik zu entscheiden. Es ist unwahrscheinlich, dass die \u00d6lpreise eine wichtige Rolle bei dieser Entscheidung spielen, es sei denn, eine Korrektur w\u00fcrde die Aussichten f\u00fcr das Wirtschaftswachstum nachhaltig beeinflussen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Reaktion der M\u00e4rkte<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stimmung in den Schwellenl\u00e4ndern hat sich angesichts der Sanktionen verschlechtert, obwohl Russland und die Ukraine zusammen lediglich etwa 3,5 % des Emerging Market Debt-Hartw\u00e4hrungsindex ausmachen. Bei Unternehmensobligationen sehen wir starke Verkaufsbewegungen bei Investment Grade- und High Yield-Anleihen. Die M\u00e4rkte scheinen erst zu verkaufen und dann Fragen zu stellen. Die meisten russischen Unternehmen befinden sich am unteren Ende der Investment Grade-Ratings und k\u00f6nnten infolge der Sanktionen auf High Yield herabgestuft werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Jetzt ist nicht die Zeit f\u00fcr Panik<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Marktkorrekturen aufgrund von Kriegen und Verwerfungen am \u00d6lmarkt waren in der Vergangenheit zwar heftig, aber nur von kurzer Dauer. Wie immer ruft die Volatilit\u00e4t bei den Anlegern den Impuls hervor, etwas zu unternehmen. Wir raten weiterhin dazu, investiert zu bleiben und sich auf langfristige Ziele zu konzentrieren. Eine aktive Verm\u00f6gensverwaltung kann Anlegern helfen, kurzfristige Schocks an den M\u00e4rkten zu \u00fcberstehen und gleichzeitig von l\u00e4ngerfristigen Trends zu profitieren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn die j\u00fcngsten Ereignisse eine schwierige Zeit f\u00fcr die M\u00e4rkte waren, kann eine erh\u00f6hte Volatilit\u00e4t auch Gelegenheiten bieten, um Bewertungsdiskrepanzen sowie Hidden Champions zu entdecken, oder bestehende Best\u00e4nde zum richtigen Zeitpunkt aufzustocken.\u201c<\/p>\r\n<p>[1] Weltbank, data.worldbank.org, Stand: 25. Februar 2022 (das letzte gemeldete vollst\u00e4ndige Jahr ist 2020).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Columbia Threadneedle: \u201eDie M\u00e4rkte reagierten vergangene Woche stark auf die Nachricht, dass Russland in die benachbarte Ukraine einmarschiert ist&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":7181,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[145],"class_list":["post-10438","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-columbia-threadneedle"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10438"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10439,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10438\/revisions\/10439"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}