{"id":10453,"date":"2022-03-02T08:30:05","date_gmt":"2022-03-02T07:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10453"},"modified":"2022-03-02T09:28:22","modified_gmt":"2022-03-02T08:28:22","slug":"lgt-navigator-geopolitik-dominiert-weiterhin-die-boersenstimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-geopolitik-dominiert-weiterhin-die-boersenstimmung\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Geopolitik dominiert weiterhin die B\u00f6rsenstimmung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die geopolitische Lage bleibt h\u00f6chst angespannt und die Nervosit\u00e4t an den Kapitalm\u00e4rkten hoch. Der Krieg in der Ukraine geht mit unverminderter H\u00e4rte weiter, und Moskau zeigt sich von den massiven Sanktionen des Westens bisher wenig beeindruckt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die B\u00f6rsenstimmung bleibt damit angeschlagen, und Konjunkturdaten und Unternehmensnachrichten r\u00fccken in den Hintergrund. Mit Interesse d\u00fcrften heute aber dennoch die Aussagen des US-Notenbankchefs Powell verfolgt werden. Im Fokus steht auch der regelm\u00e4ssige Wirtschaftsbericht des Fed, das Beige Book.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem an Europas B\u00f6rsen tiefrote Zahlen verbucht wurden \u2013 der EuroStoxx 50 schloss rund -4% tiefer \u2013, gaben auch die Aktienindizes an der New Yorker B\u00f6rse nochmals kr\u00e4ftig nach. Der Dow Jones Industrial beendete den Dienstag mit einem Verlust von -1.76% bei 33\u2019294.95 Punkten, und der S&amp;P 500 gab um -1.55% auf 4&#8217;306.26 Z\u00e4hler nach. Auch an Asiens B\u00f6rsen setzt sich der negative Trend fort. Die meisten Indizes handeln zum Tagesschluss klar im negativen Bereich. In Tokio verliert der Nikkei 225-Index -1.7%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die milit\u00e4rische Lage in der Ukraine bleibt auch sechs Tage nach dem Angriff Russlands un\u00fcbersichtlich. Russland setzt den Angriff auf die Ukraine mit unverminderter H\u00e4rte fort und soll nun auch durch Truppen aus Weissrussland unterst\u00fctzt werden. Die US-Regierung plant ein milliardenschweres Hilfspaket im Volumen von rund USD 6.5 Milliarden, um die Ukraine humanit\u00e4r, wirtschaftlich und milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen. Auch Australien will der Ukraine mit milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung und humanit\u00e4rer Unterst\u00fctzung zur Hilfe kommen. Finanzielle Hilfe bietet auch die Weltbank an. Die in Washington ans\u00e4ssige Institution will der Ukraine in den kommenden Monaten ein Hilfspaket im Umfang von USD 3 Milliarden zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EU will Aufnahme der Ukraine ernsthaft pr\u00fcfen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem sich der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskij mit einem eindringlichen Appell an die Europ\u00e4ische Union gewandt hatte, sein Land in die EU aufzunehmen, stellte EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel der Ukraine eine ernsthafte Pr\u00fcfung des Gesuchs um einen EU-Beitritt zu. Die EU werde sich seiner Verantwortung nicht entziehen k\u00f6nnen, so Michel. Zun\u00e4chst m\u00fcsste die EU der Ukraine offiziell den Status eines Beitrittskandidaten geben und anschliessend ein Beitrittsabkommen aushandeln. Die EU-Staaten m\u00fcssten dann der Aufnahme einstimmig zustimmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kreml versucht sich in Rechtfertigungen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Russlands Aussenminister Sergej Lawrow trat per Videoschaltung an der Abr\u00fcstungskonferenz in Genf auf und verteidigte den Angriff auf die Ukraine. Das Land sei aus russischer Sicht eine Bedrohung f\u00fcr die internationale Sicherheit und strebe die Bewaffnung mit nuklearen Waffen an. \u00abWir m\u00fcssen auf diese reale Gefahr reagieren\u00bb, so Lawrow. Zudem verlangt Moskau weiterhin, dass die NATO eine Ausweitung nach Osten ausschliessen und langfristige Sicherheitsgarantien geben m\u00fcsse. W\u00e4hrend des Auftritts des russischen Aussenministers verliessen viele anwesenden Diplomaten aus Protest den Saal.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vorsichtigere Einsch\u00e4tzung der Industrie im Euroraum<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stimmung im Industriesektor der Eurozone hat sich im Februar wieder eingetr\u00fcbt. So fiel der Einkaufsmanagerindex von 58.7 auf 58.2 Punkte zur\u00fcck, bleibt damit aber nach wie vor klar \u00fcber der 50er Wachstumsschwelle. Einerseits sorge die abflauende Pandemie f\u00fcr Optimismus, andererseits w\u00fcrden sich Unternehmen sorgen, dass der Krieg in der Ukraine zu einem geringeren Wachstum und einem nochmals verst\u00e4rkten Inflationsdruck f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation in Deutschland wieder \u00fcber f\u00fcnf Prozent<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Teuerungsrate in Deutschland kletterte im Februar, getrieben von den Energiepreisen, von +4.9% im Vormonat auf +5.1%. Auf Monatssicht stiegen die Verbraucherpreise um +0.9%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflationstrend in Italien nochmals verst\u00e4rkt<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lebenshaltungskosten in Italien haben sich im Februar nochmals erh\u00f6ht. Auf Jahressicht stiegen die Verbraucherpreise im letzten Monat um +6.2%, womit die Inflationsrate in der drittgr\u00f6ssten Volkswirtschaft der Eurozone den h\u00f6chsten Stand seit Einf\u00fchrung des Euros im Jahr 1999 erreicht hat. Im Januar hatte die Teuerungsrate noch bei +5.1% gelegen, und \u00d6konomen waren von einem deutlich geringen Anstieg auf +5.4% ausgegangen. St\u00e4rkster Treiber blieben die Energiekosten. Verteuert haben sich aber auch die Preise f\u00fcr Lebensmittel.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 2. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Einzelhandelsums\u00e4tze (Januar, M\/M)<\/td>\r\n<td>-5.5%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>AUT<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (Februar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+4.6%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:55<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Arbeitslosenrate (Februar)<\/td>\r\n<td>5.1%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Bundesbank-Pr\u00e4sident Nagel spricht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (Februar, M\/M)<\/td>\r\n<td>+0.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (Februar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+5.1%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Kern-Verbraucherpreise (Februar, J\/J)<\/td>\r\n<td>+2.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:15<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>ADP Besch\u00e4ftigung Privatwirtschaft (Februar)<\/td>\r\n<td>-301&#8217;000<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Fed-Vorsitzender Powell spricht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>20:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Fed Beige Book<\/td>\r\n<td>57.5<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender<\/strong> <strong>2. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Kuehne &amp; Nagel<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Bucher<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Sixt<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Aviva<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<div class=\"editorContent\">\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die geopolitische Lage bleibt h\u00f6chst angespannt und die Nervosit\u00e4t an den Kapitalm\u00e4rkten hoch. 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