{"id":10499,"date":"2022-03-08T08:30:57","date_gmt":"2022-03-08T07:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10499"},"modified":"2022-03-08T10:03:24","modified_gmt":"2022-03-08T09:03:24","slug":"lgt-navigator-potenzielles-embargo-treibt-rohstoffpreise-weiter-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-potenzielles-embargo-treibt-rohstoffpreise-weiter-an\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Potenzielles Embargo treibt Rohstoffpreise weiter an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Der Krieg in der Ukraine und die stark steigenden Rohstoffpreise setzen den Aktienm\u00e4rkten zu und tr\u00fcben immer mehr den globalen Konjunkturausblick.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem Hintergrund eines m\u00f6glichen Embargos f\u00fcr russisches \u00d6l kletterten die \u00d6lpreise auf den h\u00f6chsten Stand seit 2008 und werden langsam, aber sicher die Budgets der Verbraucher strapazieren sowie den Konsum schmerzhaft belasten. Angesichts dessen bleibt die Anlegerstimmung h\u00f6chst angespannt und die Sorge vor einer potenziellen Stagflation nimmt zu. Erneut keine greifbaren Ergebnisse brachten die direkten Gespr\u00e4che zwischen den Konfliktparteien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa er\u00f6ffneten die B\u00f6rsen zun\u00e4chst tief im roten Bereich \u2013 der deutsche Dax verlor zu Handelsbeginn bis zu -5% und fiel auf den tiefsten Stand seit November 2020 zur\u00fcck. Seit Beginn der Invasion Russlands in der Ukraine musste der deutsche Leitindex zeitweise rund 2&#8217;000 Punkte oder rund -14% abgeben. Im Laufe des Montags konnten sich die europ\u00e4ischen Indizes zun\u00e4chst wieder fangen, schlossen dann aber mit einbrechenden Kursen in New York dennoch klar im roten Terrain. Auch an der Wall Street sorgten die geopolitischen Unsicherheiten und der heftige Anstieg der Rohstoffpreise f\u00fcr anhaltenden Druck. Der Dow Jones Industrial gab zu Wochenbeginn um -2.37% auf 32&#8217;817.38 Punkte nach und der S&amp;P 500 fiel um fast -3% auf 4&#8217;201.09 Z\u00e4hler. An der Technologieaktienb\u00f6rse Nasdaq gaben die Indizes um rund -3.75% nach. Fast die einzigen Gewinner sind derzeit\u00a0 Aktien aus dem Energiesektor oder von Herstellern von R\u00fcstungsg\u00fctern und Verteidigungstechnik.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An Asiens B\u00f6rsen setzte sich der negative Trend am Dienstag mehrheitlich fort. In Tokio verlor der Nikkei 225-Index rund -1.8%. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs bleiben \u00absichere H\u00e4fen\u00bb wie der Schweizer Franken oder Gold gesucht. Zum Wochenstart kletterte der Goldpreis in US-Dollar erstmals seit Mitte 2020 auf mehr als USD 2\u2019000. In Euro erreichte der Goldpreis wegen der Schw\u00e4che des Euro bereits ein neues Rekordhoch. Am Devisenmarkt fiel der Euro gegen\u00fcber dem US-Dollar zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mai 2020. Die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen zog unterdessen von rund 1.70% wieder auf etwa 1.79% an,<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00d6lpreise legen weiter kr\u00e4ftig zu und Russland droht, den Gashahn zuzudrehen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein nun ernsthaft diskutierter Importstopp f\u00fcr \u00d6l aus Russland hat die \u00d6lpreisnotierungen am Montag auf den h\u00f6chsten Stand seit 2008 getrieben. Zeitweise musste f\u00fcr ein Barrel der Nordseesorte Brent mit rund USD 139 fast +18% mehr bezahlt werden als am vergangenen Freitag, bevor sich der Preis im Laufe des Montags wieder abschw\u00e4chte. Damit hat sich Brent seit Beginn der Invasion Russlands um rund ein Drittel verteuert und seit Jahresbeginn sogar um rund zwei Drittel. Der Preis f\u00fcr die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte zu Wochenbeginn erstmals seit 2008 \u00fcber die Marke von USD 130. Ein Embargo f\u00fcr russisches \u00d6l w\u00fcrde vor allem Europa stark treffen und die Energiesicherheit des Kontinents gef\u00e4hrden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland droht nun seinerseits mit einem Gas-Lieferstopp durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1. Die Europ\u00e4ische Union deckt den Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge etwa 40% des Verbrauchs mit russischem Gas.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konjunkturausblick der Investoren tr\u00fcbt sich laut Sentix-Umfrage stark ein<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Perspektiven f\u00fcr die Euro-Wirtschaft haben sich gem\u00e4ss den Einsch\u00e4tzungen von deutschen Finanzprofis angesichts des Ukraine-Kriegs wieder deutlich verschlechtert. So fiel der vom Finanzmarktanalyseunternehmen Sentix monatlich erstellte Konjunkturindikator um 23.6 auf minus 7.0 Punkte zur\u00fcck. Der R\u00fcckgang fiel damit noch deutlich st\u00e4rker aus, als von Analysten prognostiziert. Die Erwartungen der rund 1\u2019200 befragten Investoren haben sich dabei so stark eingetr\u00fcbt wie noch nie in der 20-j\u00e4hrigen Historie des Sentix-Konjunkturindex. Im Vordergrund standen vor allem der bef\u00fcrchtete weitere Anstieg der Energiekosten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 8. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Industrieproduktion (Januar, M\/M)<\/td>\r\n<td>-0.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>BIP Q4 (Q\/Q, Revision)<\/td>\r\n<td>+0.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Handelsbilanz (Januar)<\/td>\r\n<td>USD -80.7 Mrd.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender<\/strong> <strong>8. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Lindt &amp; Spr\u00fcngli<\/td>\r\n<td>Jahreszahlen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Danone<\/td>\r\n<td>Kapitalmarkttag<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>\u00a0Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Der Krieg in der Ukraine und die stark steigenden Rohstoffpreise setzen den Aktienm\u00e4rkten zu und tr\u00fcben immer mehr den globalen Konjunkturausblick.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-10499","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10499"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10499\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10500,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10499\/revisions\/10500"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}