{"id":10590,"date":"2022-03-18T08:30:14","date_gmt":"2022-03-18T07:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10590"},"modified":"2022-03-18T09:11:01","modified_gmt":"2022-03-18T08:11:01","slug":"lgt-navigator-maerkte-scheinen-sich-auf-das-neue-geldpolitische-umfeld-eingestellt-zu-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-maerkte-scheinen-sich-auf-das-neue-geldpolitische-umfeld-eingestellt-zu-haben\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: M\u00e4rkte scheinen sich auf das neue geldpolitische Umfeld eingestellt zu haben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Nachdem die amerikanische Notenbank ihren Zinserh\u00f6hungszyklus gestartet hat, legte auch die Bank of England mit einem dritten Zinsschritt nach, um die steigende Inflation in den Griff zu bekommen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bank of Japan wartet hingegen weiterhin ab und h\u00e4lt vorerst weiter an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Die Kapitalm\u00e4rkte haben sich inzwischen auf die restriktivere Gangart der grossen Zentralbanken und den schrittweisen Entzug der Liquidit\u00e4tszufuhr eingestellt, jedoch bleibt der Ausblick aufgrund des hohen Unsicherheitsgrads im Konflikt zwischen West und Ost und den daraus entstehenden geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen schwierig zu interpretieren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse scheinen die Anleger Vertrauen in die Politik und die Einsch\u00e4tzung der US-Notenbank zu haben. So legten die Aktienindizes auch nach der Zinswende weiter zu. Der Dow Jones Industrial schloss +1.23% h\u00f6her bei 34&#8217;480.76 Punkten, nur knapp unter dem Tageshoch. Das gleiche Bild zeigte sich beim marktbreiten S&amp;P 500, der +1.23% zulegte und bei 4&#8217;411.67 Z\u00e4hlern aus dem Handel ging. Zulegen konnten auch die Technologieindizes an der Nasdaq. Vor dem Hintergrund der verst\u00e4rkten Risikobereitschaft der Anleger pendelte sich die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen bei 2.2% ein. In Asien zeigte sich zum Wochenschluss nach den j\u00fcngsten teilweise kr\u00e4ftigen Gewinnen ein uneinheitliches Bild ohne klaren Trend.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bank of England legt nochmals nach<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Grossbritanniens Zentralbank entgegnet dem weiter zunehmenden Inflationsdruck mit einer dritten geldpolitischen Straffung. Die Bank of England erh\u00f6hte ihren Leitzins wie erwartet um einen viertel Prozentpunkt auf +0.75%. Der Entscheid im geldpolitischen Spitzengremium fiel mit acht zu einer Stimme. Die Notenbank in London betonte zudem, dass die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine wahrscheinlich sowohl den Inflationsh\u00f6hepunkt als auch die negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum verst\u00e4rken werden. Angesichts der wegen der Ukraine-Krise geringeren Visibilit\u00e4t im Konjunkturausblick, zeigte sich Governor Andrew Bailey etwas vorsichtiger, was eine weitere Erh\u00f6hung der Zinsen angeht. In der Folge gaben die Renditen britischer Anleihen nach und das Pfund geriet unter Druck. W\u00e4hrenddessen verbuchte der britische Aktienmarkt, entgegen dem Trend an Europas B\u00f6rsen, gestern moderate Kursgewinne.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bank of Japan ohne Handlungsspielraum<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die japanische Zentralbank h\u00e4lt trotz der Zinswende des Fed und angesichts der schwer absch\u00e4tzbaren Auswirkungen der geopolitischen Unsicherheit vorerst weiter an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Zwar hat sich auch in Japan das Preisniveau aufgrund der massiv gestiegenen Energiekosten nach oben verschoben, jedoch wird das von der Notenbank verfolgte Inflationsziel von zwei Prozent nach wie vor nicht erreicht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>T\u00fcrkische Notenbank hat hoher Inflation nichts entgegen zu setzen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zentralbank in Ankara beliess ihren Leitzins trotz einer Inflationsrate von \u00fcber 50% unver\u00e4ndert bei 14%. Bereits seit Jahresbeginn hat die t\u00fcrkische Notenbank nicht mehr reagiert. Dies, obwohl die T\u00fcrkei aufgrund der Abh\u00e4ngigkeit von Energieimporten unter der j\u00fcngsten Rally an den Rohstoffm\u00e4rkten leidet. Nach der Zinsentscheidung baute die t\u00fcrkische Lira die Verluste weiter aus und sorgt damit f\u00fcr weiteren Preisdruck.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ungebrochener Inflationstrend im Euroraum<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Eurol\u00e4ndern betrug die Jahresinflationsrate im Februar +5.9%, wie das Statistikamt Eurostat in einer zweiten Ver\u00f6ffentlichung best\u00e4tigte (erste Sch\u00e4tzung +5.8%). Damit erreichte die Teuerung einen Rekordwert, respektive das h\u00f6chste Niveau seit Einf\u00fchrung des Euro 1999. Hintergrund des starken Preisauftriebs bleiben die Energiepreise, die im Februar auf Jahressicht um +32% zugelegt hatten. Die Kernrate, also exklusive Energie und Nahrungsmittel, kletterte von +2.3% zu Jahresbeginn auf +2.7% im Februar. Am 14. April wird die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) ihr weiteres Vorgehen bekannt geben. Dann wird sich zeigen, ob die EZB wegen des ungebremsten Inflationsanstiegs gezwungen ist, schneller als bisher antizipiert, eine restriktive Gangart einzuschlagen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>OECD w\u00e4gt \u00f6konomische Risiken des Krieges ab<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Berechnungen der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge k\u00f6nnte der Krieg in der Ukraine das Wachstum der Weltwirtschaft im ersten vollen Jahr nach Beginn des Konflikts um rund einen Prozentpunkt verringern und gleichzeitig die Inflation um fast 2.5 Prozentpunkte erh\u00f6hen. Eine humanit\u00e4re Katastrophe und ein hohes \u00f6konomisches Risiko stellen auch die Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me dar. Die Aufnahme von drei Millionen Fl\u00fcchtlingen w\u00fcrde laut OECD im ersten Jahr seit Beginn des Konflikts das Bruttoinlandsprodukt in der EU im Schnitt um mindestens 0.25 Prozent verringern. Zudem bestehe als Folge des Kriegs die grosse Gefahr von Wirtschaftskrisen in L\u00e4ndern, die beispielsweise stark von Weizenexporten aus Russland und der Ukraine abh\u00e4ngig sind.<\/p>\r\n<p><strong>Wirtschaftskalender 18. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>07:30<\/td>\r\n<td>JP<\/td>\r\n<td>Bank of Japan Pressekonferenz zum Zinsentscheid<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Handelsbilanz (Januar)<\/td>\r\n<td>EUR -4.6 Mrd.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Fr\u00fchindikator (Februar)<\/td>\r\n<td>-0.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Verk\u00e4ufe bestehender H\u00e4user (Februar, M\/M)<\/td>\r\n<td>+6.7%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 21. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Nike<\/td>\r\n<td>Q3<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Nachdem die amerikanische Notenbank ihren Zinserh\u00f6hungszyklus gestartet hat, legte auch die Bank of England mit einem dritten Zinsschritt nach, um die steigende Inflation in den Griff zu bekommen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[70],"tags":[112],"class_list":["post-10590","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lgt-navigator","tag-lgt-navigator"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10590"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10590\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10593,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10590\/revisions\/10593"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}