{"id":10707,"date":"2022-04-01T08:30:30","date_gmt":"2022-04-01T06:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10707"},"modified":"2022-04-01T09:32:55","modified_gmt":"2022-04-01T07:32:55","slug":"lgt-navigator-biden-zapft-strategische-oelreserven-an-und-putin-will-rubel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-biden-zapft-strategische-oelreserven-an-und-putin-will-rubel\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Biden zapft strategische \u00d6lreserven an und Putin will Rubel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die USA k\u00fcndigten eine Freigabe eines Grossteils ihrer Roh\u00f6lreserven an. Dies sorgte an den Energiem\u00e4rkten f\u00fcr sinkende Roh\u00f6lpreise.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Russlands Pr\u00e4sident Putin droht seinerseits, Gaslieferungen \u00abunfreundlicher westlicher Kunden\u00bb einzustellen, sollten die Devisen nicht in Rubel konvertiert werden. W\u00e4hrenddessen sieht die NATO im Ukraine-Krieg keine echten Entspannungssignale. Russische Einheiten w\u00fcrden sich nicht zur\u00fcckziehen, sondern lediglich neu positionieren, warnte Generalsekret\u00e4r Stoltenberg. Heute erwarten wir aus den USA den regelm\u00e4ssigen Arbeitsmarktbericht sowie Einkaufsmanagerindizes aus dem amerikanischen und europ\u00e4ischen Industriesektor.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">US-Pr\u00e4sident Joe Biden k\u00fcndigte gestern an, zur Linderung der schmerzhaften Verteuerung der Treibstoffe vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine und dem Konflikt mit Russland einen grossen Teil der strategischen \u00d6lreserven freizugeben. Dabei geht es um eine Million Barrel Roh\u00f6l pro Tag, oder insgesamt bis zu 180 Millionen Barrel Roh\u00f6l. Die \u00d6lpreise gaben daraufhin zeitweise kr\u00e4ftig nach. Auf der anderen Seite k\u00fcndigte Kremlchef Wladimir Putin an, dass russisches Gas nur geliefert werde, wenn westliche Staaten ein Konto bei der Gazprombank er\u00f6ffnen, die Devisen dann im Namen des Kunden umgetauscht und dann in Rubel an Gazprom \u00fcberwiesen w\u00fcrden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Wall Street weiteten die Indizes ihre Vortagesverluste weiter aus. Der Dow Jones Industrial schloss -1.56% tiefer als am Vortag bei 34&#8217;678.35 Punkten, womit der Dow wieder deutlich unter der wichtigen Marke von 35&#8217;000 notiert. Zum Abschluss des ersten Quartals verbucht das B\u00f6rsenbarometer damit ein Minus von -4.6%. Die Monatsbilanz im M\u00e4rz f\u00e4llt f\u00fcr den Dow mit einem Plus von +2.3% jedoch positiv aus. Der S&amp;P 500 und die Indizes an der Nasdaq gaben am Donnerstag um rund -1.5% nach. Im ersten Quartal verloren die Technologie-Indizes an der Nasdaq damit rund -9%. An Asiens B\u00f6rsen setzte sich der negative Trend zum Wochenschluss, respektive zu Beginn des zweiten Quartals, fort. Am Anleihenmarkt fiel die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen gestern auf 2.34% und notiert nun wieder bei 2.38%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflationsindikator der US-Notenbank zieht weiter an<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der von der amerikanischen Zentralbank (Fed) bevorzugte Inflationsindikator (Personal Consumption Indicator, PCE) erh\u00f6hte sich im Februar von +6.0% im Vormonat auf +6.4%. Die \u00aboffizielle\u00bb Inflationsrate in den USA betr\u00e4gt derzeit +7.9%. Welche Betrachtungsweise man auch annimmt, der Preisauftrieb scheint sich definitiv weiter zu verst\u00e4rken.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Japans Unternehmer gem\u00e4ss Tankan-Umfrage pessimistischer<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Quartalsumfrage der Bank of Japan zur Stimmung japanischer Unternehmen, der sogenannte Tankan-Bericht, hat sich erstmals seit sieben Quartalen wieder verschlechtert. Der am meisten beachtete Indikator der grossen Produktionsunternehmen fiel zum Ende des ersten Quartals von plus 17 auf plus 14 Punkte zur\u00fcck. Auch im Ausblick auf die kommenden drei Monate geht eine Mehrheit der Unternehmen von einer weiteren Eintr\u00fcbung des Gesch\u00e4ftsklimas aus. Befragt werden rund 10&#8217;000 Firmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sprunghafter Anstieg der Inflation in Frankreich und Italien<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lebenshaltungskosten in den zweit- und drittgr\u00f6ssten Volkswirtschaften der Eurozone haben sich im M\u00e4rz weiter verteuert. In Frankreich stiegen die Verbraucherpreise auf Jahressicht um +5.1% (Konsens +4.9%), verglichen mit einer Teuerungsrate von +4.2% im Februar. Gegen\u00fcber dem Vormonat legten die Konsumentenpreise um +1.6% zu, getrieben von h\u00f6heren Energie-, Lebensmittel- und Dienstleistungspreisen. In Italien erreichte die Jahresinflationsrate im M\u00e4rz mit +7.0% (Konsens +7.2%) den h\u00f6chsten Wert seit Einf\u00fchrung des Euro 1999. Im Vormonat hatte die Teuerung noch +6.2% betragen. Auf Monatssicht ergab sich eine durchschnittliche Preissteigerung von +2.6%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Arbeitslosenrate im Euroraum so tief wie noch nie<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Februar auf ein Rekordtief (seit Einf\u00fchrung des Euro) von 6.8% gefallen. Noch vor Jahresfrist hatte die Arbeitslosenrate mit 8.2% noch deutlich h\u00f6her gelegen, womit sich die Zahl der Arbeitslosen um 2.15 Millionen verringert hat. Das bisher h\u00f6chste Niveau erreichte die Arbeitslosigkeit im Euroraum w\u00e4hrend der Eurokrise anfangs 2013 mit 12.1%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 1. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>00:00<\/td>\r\n<td>CN<\/td>\r\n<td>Feiertag<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:30<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (M\u00e4rz, J\/J)<\/td>\r\n<td>+2.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>AUT<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (M\u00e4rz, J\/J)<\/td>\r\n<td>+5.5%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:15<\/td>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>56.9<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:30<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>62.6<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:45<\/td>\r\n<td>IT<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>58.3<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:50<\/td>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>54.8<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:55<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>57.6<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>57.0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:30<\/td>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Indutrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>55.5<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (M\u00e4rz, J\/J)<\/td>\r\n<td>+5.9%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Kern-Verbraucherpreise (M\u00e4rz, J\/J)<\/td>\r\n<td>+2.9%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Besch\u00e4ftigung ex-Agrar (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>+678&#8217;000<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Arbeitslosenrate (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>3.8%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15:45<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Industrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>58.5<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>ISM Einkaufsmanagerindex Industrie (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>58.6<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 4. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Repsol<\/td>\r\n<td>Q1-Umsatz<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die USA k\u00fcndigten eine Freigabe eines Grossteils ihrer Roh\u00f6lreserven an. 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