{"id":10762,"date":"2022-04-05T08:30:27","date_gmt":"2022-04-05T06:30:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10762"},"modified":"2022-04-06T09:39:29","modified_gmt":"2022-04-06T07:39:29","slug":"lgt-navigator-us-boersen-setzen-aufwaertstrend-fort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-us-boersen-setzen-aufwaertstrend-fort\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: US-B\u00f6rsen setzen Aufw\u00e4rtstrend fort"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die Stimmung an der Wall Street bleibt zum Wochenauftakt gut. Tesla-CEO Elon Musk sorgt mit seiner Beteiligung an Twitter f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Derweil steigt der Druck auf die europ\u00e4ischen L\u00e4nder, die Sanktionen gegen Russland zu versch\u00e4rfen, nachdem am Wochenende Gr\u00e4ueltaten gegen Zivilisten in der ukrainischen Stadt Butscha bekannt wurden. Der \u00d6lpreis steigt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanischen B\u00f6rsen setzen ihren Aufw\u00e4rtstrend in der neuen Woche fort. Der S&amp;P 500 hat am Montag +0.8% gewonnen und der Dow Jones Industrial avancierte +0.3%. Der Nasdaq Composite legte gar +1.9% zu.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fokus standen die Aktien von Twitter. Der umstrittene Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk hat sich einen Anteil von 9.2% am Kurznachrichtendienst gesichert und wird damit zum gr\u00f6ssten Aktion\u00e4r des Unternehmens. Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla geh\u00f6rt selbst zu den prominentesten Nutzern von Twitter. Damit hat er sich in der Vergangenheit unter anderem \u00c4rger mit der US-B\u00f6rsenaufsicht SEC eingehandelt, als er per Tweet gesch\u00e4ftsrelevante Informationen teilte. Welche Absichten Musk mit dem Einstieg bei Twitter verfolgt ist bislang offen. Vorl\u00e4ufig strebt er keine aktive Rolle im Unternehmen an. Die Aktien schossen am Montag +27% nach oben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die asiatischen B\u00f6rsen kn\u00fcpfen am Dienstag an die Gewinne des Vortages an. In Tokio gewinnt der Nikkei +0.2%. Die chinesischen B\u00f6rsen sind feiertagsbedingt geschlossen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ringen um Energie-Embargo<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa bereitet die Spitzenpolitik das n\u00e4chste Sanktionspaket gegen Russland vor, nachdem in den vergangenen Tagen Bilder und Berichte aus der ukrainischen Stadt Butscha ver\u00f6ffentlicht wurden, die von Hunderten zivilen Todesopfern zeugen. F\u00fcr die Verbrechen sollen russische Truppen verantwortlich sein. EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel sprach von einem Massaker an der Bev\u00f6lkerung des Vororts von Kiew und k\u00fcndigte weitere Strafmassnahmen gegen Russland an. EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis erkl\u00e4rte am Montag, die EU-Kommission pr\u00fcfe derzeit Szenarien f\u00fcr einen Stopp von russischen Energieimporten. \u00abEs ist klar, dass wir als Europ\u00e4ische Union mehr machen m\u00fcssen, um diesen Krieg und diese Gr\u00e4ueltaten zu stoppen\u00bb, sagte er. Unter den Mitgliedsl\u00e4ndern herrscht allerdings nach wie vor Uneinigkeit \u00fcber eine schnelle Einstellung der \u00d6l- und Gaslieferungen aus Russland. So erkl\u00e4rte der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck, Deutschland treibe die Unabh\u00e4ngigkeit von russischer Energie voran, doch ein sofortiges Embargo sei ausgeschlossen. Die Sorge vor einer weiteren Verknappung des Energieangebots liess den \u00d6lpreis steigen: Die Nordseesorte Brent verteuerte sich am Montag um rund +3.7% auf \u00fcber USD 108 pro Fass.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verschnaufpause f\u00fcr die deutsche Exportbranche<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsche Wirtschaft hat im Februar trotz Lieferengp\u00e4ssen wieder deutlich mehr exportiert als im Vorjahr. Die Ausfuhren sind im Vorjahresvergleich um +14.3% gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Importe legten in der gleichen Zeitperiode um +24.6% zu. Auch gegen\u00fcber Januar hat die Export- und Importaktivit\u00e4t an Schwung gewonnen. Allerdings spiegeln die Zahlen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie der verh\u00e4ngten Sanktionen gegen Russland noch nicht vollst\u00e4ndig. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar hat der Handel mit Russland gegen\u00fcber Januar aber bereits abgenommen (Exporte: -6.3%, Importe: -7.3%). Die deutsche Exportbranche hat sich im vergangenen Jahr vom R\u00fcckschlag w\u00e4hrend der Coronakrise erholt. Nun drohen weitere Lieferengp\u00e4sse, die Sanktionen sowie die Inflationsentwicklung die Erholung abzuw\u00fcrgen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Tr\u00fcbe Stimmung in der europ\u00e4ischen Wirtschaft<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Krieg in der Ukraine belastet die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone. So ist der Sentix-Konjunkturindex im April auf -18 Punkte gesunken und notiert damit um 11 Punkte schw\u00e4cher als im Vormonat. Dabei handelt es sich um den niedrigsten Wert seit Juli 2020. Analysten hatten lediglich einen R\u00fcckgang auf -9.5 Z\u00e4hler erwartet. Gem\u00e4ss Sentix bewerten die befragten Finanzexperten sowohl die aktuelle Wirtschaftslage als auch die Aussichten negativ. Das Beratungsunternehmen rechnet inzwischen mit einer Rezession in der Eurozone sowie in Deutschland.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 5. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>02:30<\/td>\r\n<td>JP<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>48.7<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>55.5<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Handelsbilanz (Februar)<\/td>\r\n<td>-89.7 Mrd. USD<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>56.5<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 8. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Ems Chemie<\/td>\r\n<td>Q1 2022<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die Stimmung an der Wall Street bleibt zum Wochenauftakt gut. 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