{"id":10823,"date":"2022-04-13T08:30:48","date_gmt":"2022-04-13T06:30:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10823"},"modified":"2022-04-13T09:23:09","modified_gmt":"2022-04-13T07:23:09","slug":"lgt-navigator-hohe-energiepreise-heizen-inflation-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-hohe-energiepreise-heizen-inflation-an\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Hohe Energiepreise heizen Inflation an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : In den USA steigen die Preise so schnell wie zuletzt 1981. Auch in Deutschland hat sich das Preiswachstum im M\u00e4rz noch einmal beschleunigt. An den B\u00f6rsen r\u00fcckt nun die Gewinnsaison in den Blickpunkt: Die amerikanische Grossbank JPMorgan Chase legt heute ihre Zahlen f\u00fcr das erste Quartal vor.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA ist die Inflation auf den h\u00f6chsten Stand seit mehr als vierzig Jahren gestiegen. Nach der Publikation der Daten am Dienstag ging es zun\u00e4chst aufw\u00e4rts an den amerikanischen B\u00f6rsen. F\u00fcr Erleichterung sorgte die Tatsache, dass die Kerninflation leicht unter den Markterwartungen blieb. Zudem hoffen Marktteilnehmer, dass die Teuerung nun einen H\u00f6chstwert erreicht hat. Im Tagesverlauf br\u00f6ckelten die Gewinne allerdings wieder ab. Der S&amp;P 500, der Dow Jones und der Nasdaq Composite schlossen schliesslich jeweils -0.3% schw\u00e4cher. Anleger warten nun auf den Start der Gewinnsaison, die heute mit den Quartalszahlen von JPMorgan Chase beginnt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die asiatischen B\u00f6rsen zeigen am Mittwoch ein gemischtes Bild. In Tokio gewinnt der Nikkei mehr als +1.5%. Der Hang Seng Index notiert in Hongkong knapp im Plus. Der Shanghai Composite verliert -0.4%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>US-Inflation steigt erneut<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanischen Konsumenten sind weiterhin mit rasant steigenden Preisen konfrontiert. Die Jahresinflation ist im M\u00e4rz um +8.5% gestiegen, teilte das US-Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. So schnell sind die Preise zuletzt im Dezember 1981 geklettert, als die Energiekrise Ende der Siebzigerjahre eine Stagflation ausl\u00f6ste. Zu den gr\u00f6ssten Preistreibern z\u00e4hlten im M\u00e4rz Energie, Mieten und Lebensmittel. So verteuerten sich allein die Benzinpreise um knapp +20% gegen\u00fcber dem Vormonat. Die j\u00e4hrliche Kerninflationsrate notiert mit +6.5% so hoch wie zuletzt im August 1982. Die Konsumenten rechnen auch in den kommenden Monaten mit steigenden Preisen, wie aktuelle Daten der Distriktnotenbank New York zeigen. Demnach erwarten sie f\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate ein Preiswachstum von +6.6%. Die dreij\u00e4hrigen Inflationserwartungen liegen bei +3.7%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die US-Notenbank hat den Kampf gegen die hohe Teuerung in den vergangenen Wochen deutlich versch\u00e4rft. Nach einer ersten Zinserh\u00f6hung von 25 Basispunkten im M\u00e4rz peilt sie im laufenden Jahr einen steilen Zinserh\u00f6hungspfad an. Derzeit rechnen die Finanzm\u00e4rkte mit einem Zinsschritt von 50 Bp am n\u00e4chsten Fed-Treffen am 4. Mai. Zudem d\u00fcrfte das Fed im Mai mit dem Abbau der Notenbankbilanz beginnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Teuerung in Deutschland beschleunigt sich<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland ist die Inflation im M\u00e4rz auf den h\u00f6chsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990 gestiegen. Die Konsumentenpreise kletterten gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um +7.3%, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Beh\u00f6rde best\u00e4tigte damit eine erste Sch\u00e4tzung. Im Februar lag die Jahresteuerung noch bei +5.1%. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine Ende Februar sind die \u00d6l- und Gaspreise in die H\u00f6he geschossen. Das sp\u00fcren auch die Verbraucher: Der Preis f\u00fcr Heiz\u00f6l hat sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt, und der Benzinpreis hat sich um knapp 50% verteuert. Werden die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausgeklammert, ergibt sich eine Kerninflationsrate von +3.6%. \u00c4hnlich schnell sind die Preise zuletzt im Herbst 1981 in den alten Bundesl\u00e4ndern der Bundesrepublik Deutschland gestiegen. Damals haben sich die Energiepreise als Folge des Ersten Golfkrieges ebenfalls deutlich verteuert. \u00d6konomen prognostizieren f\u00fcr das Gesamtjahr eine durchschnittliche Teuerungsrate von mehr als +6% f\u00fcr Deutschland.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konjunkturerwartungen f\u00fcr die Eurozone tr\u00fcben sich ein<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Krieg in der Ukraine tr\u00fcbt die Konjunkturaussichten f\u00fcr die deutsche Wirtschaft. So ist der ZEW-Index, der auf Umfragen unter B\u00f6rsenexperten basiert, im April gegen\u00fcber dem Vormonat um 1.7 Punkte auf -41.0 Punkte gefallen, wie das Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Damit ist das Stimmungsbarometer auf den niedrigsten Stand seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gefallen. Analysten hatten einen noch st\u00e4rkeren R\u00fcckgang auf -48.5 Z\u00e4hler prognostiziert. Ein \u00e4hnliches Bild zeigte der ZEW-Index f\u00fcr die Konjunkturerwartungen in der Eurozone, wobei das Barometer um -4.3 Punkte auf -43.6 Z\u00e4hler sank.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 13. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>05:00<\/td>\r\n<td>China<\/td>\r\n<td>Handelsbilanz (M\u00e4rz)<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Industrieproduktion (Februar, M\/M)<\/td>\r\n<td>+1.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Produzentenpreisindex (M\u00e4rz, M\/M)<\/td>\r\n<td>+0.8%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 13. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Barry Callebaut<\/td>\r\n<td>Q2 2022<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>JPMorgan Chase<\/td>\r\n<td>Q1 2022<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : In den USA steigen die Preise so schnell wie zuletzt 1981. Auch in Deutschland hat sich das Preiswachstum im M\u00e4rz noch einmal beschleunigt. 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